12. Februar 201413:17

Empfehlungen für die Zukunft: Logistikexperten diskutieren über verbesserte Transportverbindungen in der Ostseeregion

Maritimer Koordinator nimmt an der Abschlusskonferenz von Amber Coast Logistics in Hamburg teil

Nach zweieinhalb Jahren intensiver internationaler Zusammenarbeit zwischen 19 Projektpartnern findet am 27. Februar 2014 in Hamburgs UNILEVER-Haus die Abschlusskonferenz des EU-geförderten, internationalen Projekts „Amber Coast Logistics“ (ACL) statt. Mit dabei: Uwe Beckmeyer, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft.

Bei der ganztägigen Veranstaltung werden die ACL-Partner sowie Logistikexperten aus verschiedenen Ländern ihre Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für den Ausbau des Transportsektors in Europas südöstlicher Ostseeregion präsentieren. Marina Rimpo, Projektleiterin bei Hafen Hamburg Marketing (HHM), dem ACL-Lead Partner und Gastgeber, ist erwartungsvoll: „Wir rechnen mit mehr als 100 Teilnehmern aus allen Ländern der Ostseeregion und freuen uns auf informative Vorträge sowie eine rege Diskussion unserer Ergebnisse.“

Zu Beginn der Konferenz wird Rimpo die zentralen Empfehlungen und Ergebnisse des ACL-Projekts offiziell an die Eröffnungsredner Beckmeyer und James Pond, Chefberater für den TEN-T-Korridor „North Sea-Baltic“ der Europäischen Kommission, sowie dem Hamburger Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Andreas Rieckhof übergeben. Auch Kurt Bodewig, Bundesverkehrsminister a.D. und Vorstandsvorsitzender des Baltic Sea Forums, zählt zu den namhaften Rednern.

Die Abschlusskonferenz ist in drei sogenannte Sessions unterteilt. Die erste Session läutet Moderator Gunnar Platz, Geschäftsführer des Essener Beratungsunternehmens PLANCO Consulting GmbH, ein. Der Fokus liegt hier auf dem Status quo des Logistikmarkts im baltischen Raum. Bodewig präsentiert in diesem Teil der Konferenz Beispiele für die nachhaltige Verkehrsinfrastrukturfinanzierung in Deutschland.

In der zweiten Session befassen sich die Redner mit neuen Konzepten, die den West-Ost-Transport zukünftig stärken sollen. Einer von vier Rednern in dieser Session ist Mindaugas Butnorius, Leiter der Abteilung Logistikprojekte beim litauischen Staatsunternehmen JSC Lithuanian Railways. Er wird auf die Bedeutung von Logistikzentren bei transnationalen Transporten eingehen.

Am Nachmittag präsentieren Platz und HHM-Vorstand Axel Mattern die finalen Projektergebnisse sowie Handlungsempfehlungen für verbesserte Transportverbindungen in der südöstlichen Ostseeregion. „Während der jahrelangen, engen Kooperation über verschiedene Ländergrenzen hinweg hat sich eine außergewöhnlich gute Vertrauensbasis ergeben. Dabei herausgekommen sind Erkenntnisse zur Förderung multimodaler Gütertransportverbindungen und eine Reihe von Empfehlungen an Politik und Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung der Verkehrsströme in dieser Region“, fasst Rimpo die Projektarbeit zusammen.

Ausführlichere Informationen zur Konferenz sowie die Möglichkeit zur Registrierung unter www.ambercoastlogistics.eu

Amber Coast Logistics:

19 Projektpartner aus Weißrussland, Dänemark, Deutschland, Lettland, Litauen und Polen sowie 25 assoziierte Partner haben sich im Rahmen des internationalen, EU-geförderten Projekts Amber Coast Logistics zusammengeschlossen, um das vorhandene Potenzial des Transport- und Logistiksektors in der südlichen und östlichen Ostseeregion zu stärken und zu nutzen.

Oberstes Ziel von Amber Coast Logistics ist es, den Aufbau multimodaler Logistikzentren in der südlichen und östlichen Ostseeregion zu unterstützen und dadurch die Erreichbarkeit entlegener Gebiete zu verbessern.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.ambercoastlogistics.eu

 

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