• 15. November 2017
  • 13:28
  • Wirtschaft

Ehemaliger Hamburger Wirtschaftssenator Uldall gestorben

Der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete und frühere Hamburger Wirtschaftssenator Gunnar Uldall ist am Dienstag kurz vor seinem 77. Geburtstag gestorben. Das teilte sein Weggefährte und früherer Senatskollege Wolfgang Peiner am Mittwoch in einem Nachruf auf den Online-Seiten des "Hamburger Abendblatts" mit. Auch die Hamburger CDU-Fraktion bestätigte den Tod.

Der Unternehmensberater Uldall gehörte von 1966 bis 1983 der Hamburgischen Bürgerschaft an und von 1983 bis 2001 dem Bundestag. Im Oktober 2001 trat er in den Senat von Ole von Beust ein und verantwortete das Ressort Wirtschaft und Arbeit.

In seine Amtszeit bis 2008 fallen die Schaffung der Hafenbehörde HPA und die Bildung von Schwerpunkt-Netzwerken (Clustern) für verschiedene Wirtschaftsbereiche sowie der Ausbau des Tourismus. Nach seiner Amtszeit war Uldall in verschiedenen Aufsichtsräten und ehrenamtlichen Funktionen tätig, unter anderem auch als Vorsitzender des CDU-Wirtschaftsrates. Gunnar Uldall hinterlässt seine Frau, drei Kinder und sechs Enkelkinder. (dpa/lno)

„Die Nachricht vom Tod Gunnar Uldalls macht mich tief betroffen. In meiner Zeit als Präsident des Industrieverbands Hamburg und als Präses der Handelskammer habe ich ihn kennen und schätzen gelernt. Als Wirtschaftssenator der Freien und Hansestadt Hamburg hat Gunnar Uldall seine Spuren besonders im Hafen und in der Industrielandschaft Hamburgs hinterlassen. Er hat den Wirtschaftsstandort Hamburg maßgeblich mitgestaltet. Ganz besondere Verdienste hat er sich erworben beim Umbau der Hafenverwaltung zu einer modernen Hamburg Port Authority, beim Ausbau des Airbusstandortes in Finkenwerder und auch beim Neubeginn für das Aluminiumwerk in Hamburg. Gunnar Uldall war ein kluger und streitbarer Geist, der sich stets der Hansestadt verpflichtet sah. Seinem Wirken und seiner Person werden wir ein ehrendes Andenken bewahren.“

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