• 28. Februar 2017
  • 08:54
  • Hinterland

Dritte China Silk Road International Logistics Expo mit Hamburger Beteiligung

Mitte November fand in Lianyungang die dritte China Silk Road International Logistics Expo statt. Der Hafen in Lianyungang schlägt im Jahr gut 5 Millionen TEU um und zählt somit zu den mittelgroßen Häfen Chinas. Seit 2013 verfolgt das Land das Konzept „One belt and one road“, durch das ein Infrastrukturnetz zwischen China und Europa geschaffen werden soll. Greifen würde dieses Konzept insbesondere bei Verkehren aus Japan und Korea, die zum Teil auch auf dem Schienenweg nach Zentralasien oder Europa gebracht werden.
 
Die Frage, wie diese intermodalen Verkehre effizient gestaltet werden können, wurde im Zuge der Messe behandelt. Lars Anke, Leiter der Vertretungen des Hamburger Hafens in Shanghai sowie Korea und Japan, diskutierte vor gut 200 Vertretern  der internationalen und chinesischen Logistikwirtschaft die Entwicklungsperspektiven der europäischen und asiatischen Hafenentwicklung. Ein besonderes Augenmerk wurde auf das smartPORT Konzept gelegt – es stieß bei den Zuhörern auf reges Interesse.
 
China war 2016 mit der Summe von 170 Milliarden Euro aus Im- und Export erstmals der wichtigste Außenhandelspartner Deutschlands. Dieser Trend zeigt sich auch für den Hamburger Hafen. Der dominierende Containerumschlag mit chinesischen Häfen entwickelte sich im vergangenen Jahr mit 2,6 Millionen TEU positiv und erreichte ein Plus von 1,6 Prozent.

 

Pressekontakt

  • Bengt van Beuningen

    Bengt van Beuningen

    +49 40 37709 110
  • Julia Delfs

    Julia Delfs

    +49 40 37709 118
  • Annette Krüger

    Annette Krüger

    +49 40 37709 112
Loading