• 09. Juli 2020
  • 10:18
  • Schifffahrt

Die CMA CGM Group engagiert sich im Kampf gegen den illegalen Handel mit geschützten Arten und verschärft seine Transportkontrollen

  • Einführung strengerer Verfahren beim Transport geschützter Arten und Einführung einer Sperrliste von Verladern, die an der Gefährdung der biologischen Vielfalt beteiligt sind.
  • Aussetzung aller Holzexporte aus Gambia wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Palisanderholz.
  • Eine wegweisende Entscheidung und verantwortungsvolle Maßnahme zum Schutz der Biodiversität.
Verschärfte Verfahren und Erstellung einer Sperrliste von Verladern
Die CMA CGM Group, ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Schifffahrt und Logistik, verschärft seine Bestimmungen für den Transport geschützter Arten, deren Handel durch das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) geregelt ist. Im Rahmen dieser verschärften Verfahren müssen die Verlader ausdrückliche Angaben zu den Arten machen, die unter das CITES-Übereinkommen fallen und gegebenenfalls erforderliche Ausfuhrgenehmigungen vorlegen. Zusätzlich wird die CMA CGM Group eine Sperrliste von Exporteuren erstellen, die im Verdacht stehen, in den illegalen Handel verwickelt zu sein. In Abstimmung mit der CMA CGM-Akademie und der CITES werden außerdem die Ausbildung der globalen Handelsvertreter verbessert und die eigenen "Know-your-customer"-Prüfverfahren verschärft.
 
Aussetzung aller Holzexporte aus Gambia
Nach einigen Verdachtsfällen, dass nicht deklariertes Palisanderholz Teil von Frachtsendungen aus Gambia gewesen sein könnte, hat die Gruppe beschlossen, die Holzexporte aus dem Land bis auf weiteres einzustellen. Der Handel von Palisanderholz ist durch das CITES-Übereinkommen geregelt, jedoch wird die geschützte Holzart in der Region illegal geschlagen und exportiert. Dieser illegale Handel ist maßgeblich an der Abholzung der Wälder in Westafrika mitverantwortlich.
 
Eine wegweisende Entscheidung und eine verantwortungsvolle Maßnahme zum Schutz der Biodiversität
Mit diesen Maßnahmen bekräftigt die CMA CGM Group seine Führungsrolle in der Schifffahrtsindustrie hinsichtlich des Umweltschutzes. Diese Entscheidung, die Teil der Stärkung der CSR-Politik der Gruppe ist, verdeutlicht die Absicht von CMA CGM, zum Erhalt der globalen Biodiversität beizutragen und die Zukunft des Planeten zu schützen.
 
Über CMA CGM
Die CMA CGM Group, geleitet von Rodolphe Saadé, ist ein weltweit führender Anbieter in den Bereichen Schifffahrt und Logistik.  Die 489 Schiffe bedienen mehr als 420 Häfen auf fünf Kontinenten weltweit und beförderten 2019 fast 22 Millionen TEUs (twenty-foot equivalent units). Gemeinsam mit CEVA, einem weltweit führenden Anbieter von Logistikdienstleistungen, befördert CMA CGM jährlich mehr als 500.000 Tonnen Luftfracht und 1,9 Millionen Tonnen Landfracht. CMA CGM wächst beständig und bietet seinen Kunden stets innovative Logistiklösungen per See und Land. Mit einer Präsenz in 160 Ländern mit 755 Agenturen und 750 Depots, beschäftigt die Gruppe 110.000 Menschen weltweit, davon 2.400 im Hauptsitz in Marseille.
 
 

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