03. November 201614:12Schifffahrt

Die CMA CGM Group als Motor der neuen Ocean Alliance

Die Mitglieder der neuen Ocean Alliance – die CMA CGM Group, COSCO Container Lines, Evergreen Line und Orient Overseas Container Line – haben heute das für die weltweit größte Schifffahrts-Allianz geplante Serviceangebot verkündet.

Die vier Partner werden ihre Kapazitäten auf mehreren Routen teilen, um den Kunden noch bessere Dienste bieten zu können. Gemeinsam werden die Partner 40 Dienste auf den East-West-Trades mit etwa 100 Anlaufhäfen und fast 500 Port-Pairs betreiben. Unterstützt durch eine hocheffiziente Flotte von fast 350 Schiffen mit einer Gesamtkapazität von 3,5 Mio. TEU wird die neue Allianz den Anforderungen globaler Lieferketten gerecht und bietet gleichzeitig höhere Abfahrtsfrequenzen, bessere Transitzeiten und ein größeres Angebot an Loops, Anlaufhäfen und Port-Pairs.

Als Hauptakteur der Allianz wird die CMA CGM Group über den größten Anteil innerhalb der Ocean Alliance verfügen. So werden 119 Schiffen mit einem Anteil von 35 Prozent eingesetzt. Die Gruppe wird nicht nur mehr Anlaufhäfen, Direktanläufe und bessere Transitzeiten ermöglichen, sondern auch eine unvergleichliche Servicequalität durch optimierte Geschäftsprozesse.

Die CMA CGM Group betreibt ein umfangreiches Supply-Chain-Business mit intermodalen Netzwerken und Terminaltätigkeiten, das die Containerliniendienste maßgeblich unterstützt. Mit umfangreicher Expertise im Bereich Kühlcontainer sowie bei Ladung mit Übergröße (Out-of-Gauge) wird die CMA CGM Group auch weiterhin beste maßgeschneiderte Lösungen bieten.
 
Die folgenden Routen werden den Kunden der Ocean Alliance angeboten:

Auf dem Transpacific-Trade: 20 loops, 145 weekly calls, 52 ports
Die CMA CGM Group wird hier führend sein mit den zwei starken Marken CMA CGM und APL.

Auf dem Asia – Northern Europe-Trade: 6 loops, 79 weekly calls, 31 ports
Die Kunden werden von höheren Abfahrtsfrequenzen und mehr Häfen profitieren. Das globale Netzwerk an Agenturen bietet hierbei maßgeschneiderte Lösungen.

Auf dem Transatlantic-Trade: 6 loops, 79 weekly calls, 31 ports
Nordeuropa wird durch direkte Dienste von allen westlichen Mittelmeerstaaten umfangreich abgedeckt. Umfangreiche Intermodallösungen von und nach Mexiko und eine Verbindungen in den östlichen Mittelmeerraum, die Adria, das Schwarze Meer und nach Nordafrika via Malta, runden das Angebot ab.

Auf dem Asia – Mediterranean trade: 4 loops, 67 weekly calls, 33 ports
Durch ein umfangreiches Feeder-Netzwerk werden die Kunden von nahtlosen Verbindungen in alle Outer-Ports im Mittelmeerraum profitieren. Des Weiteren: Vier Loops inklusive Singapur und eine hervorragende Abdeckung Nordafrikas durch 13 Feeder und 15 wöchentliche Anläufe.

Auf dem Asia – Red Sea-Trade: 4 loops, 67 weekly calls, 33 ports
Eine hohe Anzahl an CMA CGM-Agenturen bietet exzellenten Kundenservice in den Regionen der Ladehäfen (China, Nordasien, Südostasien) als auch in den Ländern der Bestimmungsorte (Djibouti, Äthiopien, Jemen, Sudan, Jeddah, Ägypten und Jordanien). Über Jeddah ist dieser Loop mit Nordeuropa, dem Mittelmeerraum, dem Golf und mit den USA verbunden.

Auf dem Asia – Middle East-Trade: 5 loops, 55 weekly calls, 25 ports
Besten Transitzeiten im Markt mit direkten Anläufen in Korea, China, Taiwan und vielen Häfen in Südostasien. Es wird direkte Anläufe im Mittleren Osten geben, die acht Länder bedienen und Zugang zu einem umfangreichen Feeder-Netzwerk ermöglichen.
 
„Die Ocean Alliance ist das größte operative Abkommen, das jemals zwischen Reedereien beschlossen wurde. Mit mehr als 40 Diensten werden wir unsere Flotte mit den größten asiatischen Reedereien teilen. Durch unser vergrößertes Angebot an Häfen und Direktanläufen sowie durch verbesserte Transitzeiten werden wir unseren Kunden unvergleichliche Dienste bieten können. Dieses neue Angebot ist ein Meilenstein unserer Strategie, da es unsere Wettbewerbsfähigkeit festigt und unsere Position als eine der Schlüsselfiguren der Schifffahrtsbranche stärkt“, sagte Rodolphe Saadé, Vice Chairman der CMA CGM Group.

Kürzlich haben die U.S. Federal Maritime Commission und Südkoreas Ministry of Oceans and Fisheries die Ocean Alliance genehmigt. Die Mitglieder der Ocean Alliance werden weiterhin eng mit allen Autoritäten zusammenarbeiten, um alle nötigen behördlichen Genehmigungen für die Aufnahme des operativen Betriebes der Ocean Alliance im April 2017 zu erhalten.
 

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