• 09. März 2015
  • 14:36
  • Schifffahrt

Dicker Brocken am Skandinavienkai

Die Lübecker Hafen-­Gesellschaft hat ein besonders gewichtiges Gut von der Schiene aufs Schiff gebracht: Eine 110 Tonnen schwere Gleisbaumaschine wurde Anfang März auf ihrem Weg nach Bilbao am Skandinavienkai im Lübecker Hafen umgeschlagen.

Die Maschine wurde – speditionell betreut von DB Schenker – auf eigener Achse von einer Lok aus Süddeutschland nach Lübeck gezogen. Um die Maschine mit Kränen bewegen zu können, musste sie von eigens angereisten Spezialmonteuren zunächst entkoppelt und in zwei Elemente zerlegt werden. Anschließend wurden die jetzt 82 und 28 Tonnen schweren Segmente von Schwergutkränen auf je einem Mafi­‐Trailer wieder abgesetzt.

Eine zusätzliche Ladungssicherung war notwendig, um das Festzurren zu ermöglichen und zu gewährleisten, dass die tonnenschweren Maschinenteile den mehrtägigen Transport über Helsinki ohne jegliche Sicherheitsgefährdung für Besatzung und Ladung überstehen. Nach fünf Tagen verließ die Gleisbaumaschine auf einem Schiff der Reederei Finnlines mit Ziel Nordspanien schließlich den Lübecker Hafen.

Die Lübecker Hafen-­Gesellschaft mbH ist Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

 

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Pressekontakt

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