22. März 201614:44Hinterland

Deutsche Bahn setzt die Lärmsanierungsmaßnahmen an der Bahnstrecke Lübeck–Hamburg fort

Bau einer Lärmschutzwand in Hamburg-Wandsbek. 

Die Deutsche Bahn beginnt in Hamburg-Wandsbek mit dem Bau einer Lärmschutzwand entlang der Bahnstrecke zwischen Lübeck und Hamburg. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“. Für die Wände werden Stahlprofile in den Boden verankert. Die Arbeiten finden von Sonntag, 3. April bis Montag, 25. Juli im Bereich vom Bahnübergang Schlossgarten bis zum Bahnübergang Hammer Straße statt.
Aufgrund der tagsüber dichten Zugfolge auf der Strecke muss überwiegend nachts und auch am Wochenende gearbeitet werden.
Trotz des Einsatzes moderner Baumaschinen sind Lärmbelästigungen nicht gänzlich zu vermeiden. Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen für etwaige Beeinträchtigungen um Verständnis. Nach Fertigstellung der Schallschutzwände wird sich der Lärm durch die vorbeifahrenden Züge deutlich verringern.
Der Zugverkehr ist von diesen Bauarbeiten nicht betroffen.

 
Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“
Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,1 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.500 Kilometer Schienenstrecke und 55.300 Wohneinheiten investiert. Über 610 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet. Auch in diesem Jahr werden weitere rund 100 Kilometer Strecke und über 2.000 Wohnungen Schallschutz erhalten.

Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Durchführung. Gefördert werden neben Schallschutzwänden auch schalldichte Fenster und Lüfter an Gebäuden entlang von Bahnstrecken.

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