• 20. April 2021
  • 16:04
  • Wirtschaft

Corona-Briefing KW 16: Zahlen und Einschätzungen zu Infektionsgeschehen und Schutzimpfungen

Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum sind 2.553 neue Corona-Fälle gemeldet worden, das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 134,4. Mehr als 376.000 Hamburgerinnen und Hamburger haben durch mindestens eine Schutzimpfung bereits einen Schutz erhalten.
 
Seit Beginn der Pandemie haben sich 68.748 Hamburgerinnen und Hamburger infiziert, rund 59.200 Personen gelten als geheilt. Rund 376.100 Personen haben bereits eine Corona-Schutzimpfung erhalten; etwa 107.500 davon auch die notwendige Zweitimpfung. Insgesamt wurden damit bisher mehr als 483.600 Impfstoffdosen in Hamburg verabreicht. Die Prioritätsgruppen 1 und 2 sind vollständig aufgerufen, einen Termin zur Schutzimpfung im Impfzentrum zu vereinbaren. Weitere Informationen sind online unter www.hamburg.de/corona-impfung abrufbar.
 
Die Zahlen in den Hamburger Krankenhäusern sind im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken: Gegenwärtig werden in 20 Krankenhäusern 311 Patienten stationär behandelt, darunter 45 Fälle aus dem Umland. Von der Gesamtsumme ist für 90 Patienten aus Hamburg und 21 Patienten aus dem Umland eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Insgesamt sind 107 der 311 Patienten im Alter von über 70 Jahren, drei Personen sind unter 20 Jahre alt.
 
Die Zahlen der positiv Getesteten in den Pflegeeinrichtungen sind weiterhin auf einem niedrigen Niveau: Aktuell sind in insgesamt fünf Einrichtungen lediglich sechs Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Zudem sind derzeit stadtweit 25 Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen infiziert. Ab dem 23. April gelten neue Regelungen für geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner, um wieder vermehrt Begegnungen stattfinden zu lassen. Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen müssen weiterhin durch einen Schnelltest nachweisen, dass bei ihnen keine SARS-CoV-2-Infektion besteht.
 
Die Anzahl der durchgeführten laborausgewerteten PCR-Tests in Hamburgs ist im Vergleich zur Vorwoche gestiegen und liegt pro Werktag aktuell durchschnittlich bei rund 16.500 Testungen. Die Rate der positiven Befunde ist von 6,5 Prozent auf 6,0 Prozent gesunken. Zusätzlich finden in Testzentren, Apotheken und Arztpraxen in hohem Umfang Schnelltests statt, eine Karte mit den Testmöglichkeiten steht unter www.hamburg.de/corona-schnelltest zur Verfügung. Bei einem positiven Schnelltestbefund schließt sich obligatorisch eine PCR-Testung an.
 
Gegenwärtig werden Sequenzierungen in Hamburg zum eindeutigen Nachweis bekannter Virusvarianten im Rahmen einer randomisierten Stichprobe sowie bei bestimmten Anhaltspunkten vorgenommen. Die britische Variante B.1.1.7 ist in 1.057 Fällen eindeutig nachgewiesen (+146 im Vergleich zur Vorwoche), in weiteren 6.184 Fällen besteht aufgrund von epidemiologischen Verdachtsmomenten oder aufgrund von Voruntersuchungen der Verdacht auf diese Mutationsform. Die südafrikanische Variante B.1.351 wurde in zehn Fällen durch Sequenzierung bestätigt (+1), 16 Fälle befinden sich in Klärung. Die brasilianische Variante B.1.1.28 wurde in bisher nur in einem Fall nachgewiesen (Korrektur im Vergleich zur Vorwoche), es gibt einen Verdachtsfall.
 
In der 15. Kalenderwoche sind insgesamt 2.592 Fälle von den Gesundheitsämtern erfasst worden. Der größte Anteil der Fälle geht auf die Personen im frühen Erwachsenenalter zurück; 492 Fälle entfallen auf die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen und 464 auf die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. 115 Fälle dieser Woche gehen auf die 0- bis 5-Jährigen zurück, 260 Fälle auf die 6- bis 14-Jährigen.
Für 232 der Fälle ist die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 73 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen). Aussagen zu den Infektionsumfeldern können nur für einen Teil dieser Ausbrüche gemacht werden; in der Mehrheit der Fälle (63 Ausbrüche mit 190 Fällen) handelt es sich um das private Umfeld bzw. den Haushalt. Der Infektionsort liegt überwiegend in Hamburg; in 12 Fällen ist ein Infektionsort im Ausland angegeben (u. a. Kroatien und Polen).
 
Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 1.434 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Unter allen mit dem SARS-CoV-2-infizierten über 90-Jährigen aus Hamburg liegt der Anteil der Verstorbenen aktuell bei 23 Prozent, unter den 80- bis 89-Jährigen bei rund 19,4 Prozent, unter den 70- bis 79-Jährigen bei rund 10,1 Prozent, unter den 60- bis 69-Jährigen bei rund 2 Prozent, und bei allen anderen Alterssegmenten bei deutlich unter einem Prozent.
 
Informationen für Bürgerinnen und Bürger
Alle wichtigen Informationen sind stets aktualisiert und verlässlich unter www.hamburg.de/corona zusammengestellt. Informationen zur Corona-Schutzimpfung können unter www.hamburg.de/corona-impfung abgerufen werden. Allgemeine Fragen zur Corona-Schutzimpfung werden unter der Hotline des Bundes 116 117 beantwortet.
Für Fragen zu den Regelungen in Hamburg ist die Hamburger Corona-Hotline unter 040 42828 4000 von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 10 bis 15 Uhr erreichbar.

Hinweis für Redaktionen
Tägliche Meldewerte zur Corona-Lage sind auf www.hamburg.de/corona-zahlen verfügbar. Werte zu den durchgeführten Impfungen werden werktäglich beim RKI im Impfquoten-Monitoring zusammengeführt (xlsx-Download).
 

Pressekontakt

Sozialbehörde
Martin Helfrich, Pressesprecher
Telefon: 040 42863 2889
E-Mail: pressestelle@soziales.hamburg.de
 

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