• 24. März 2021
  • 07:17
  • Wirtschaft

Corona-Briefing KW 12: Zahlen und Einschätzungen zu Infektionsgeschehen und Schutzimpfungen

Im zurückliegenden 7-Tages-Zeitraum sind 2.275 neue Corona-Fälle gemeldet worden, das entspricht einer aktuellen Inzidenz von 119,8.
 
Seit Beginn der Pandemie haben sich 57.759 Hamburgerinnen und Hamburger infiziert, rund 51.400 Personen gelten als geheilt. Gut 176.500 Personen haben bereits eine Corona-Schutzimpfung erhalten; etwa 80.600 davon auch die notwendige Zweitimpfung. Insgesamt wurden damit bisher mehr als 257.100 Impfstoffdosen in Hamburg verabreicht. Welche Personen- und Berufsgruppen derzeit dazu aufgerufen sind, einen Termin zur Corona-Schutzimpfung vereinbaren, ist online unter www.hamburg.de/corona-impfung abrufbar.
 
Die Zahlen der positiv Getesteten in den Pflegeeinrichtungen sind weiterhin auf einem niedrigen Niveau: Aktuell sind in insgesamt 7 Einrichtungen 14 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert. Zudem sind derzeit stadtweit 18 Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen mit dem Coronavirus infiziert. Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen müssen nachweisen, dass bei ihnen keine SARS-CoV-2-Infektion besteht. Die Durchführung von Schnelltests ist in den Einrichtungen selbst möglich.
 
Die Zahlen in den Hamburger Krankenhäusern sind im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken: Gegenwärtig werden in 17 Krankenhäusern 237 Patienten stationär behandelt, darunter 29 Fälle aus dem Umland. Von der Gesamtsumme ist für 74 Patienten aus Hamburg und 9 Patienten aus dem Umland eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich. Insgesamt sind 107 der 237 Patienten im Alter von über 70 Jahren.
 
Die Anzahl der durchgeführten laborausgewerteten PCR-Tests in Hamburgs ist im Vergleich zur Vorwoche gestiegen und liegt pro Werktag aktuell durchschnittlich bei rund 17.000 Testungen. Die Rate der positiven Befunde ist von 4,5 Prozent auf ca. 5,1 Prozent gestiegen. Darüber hinaus werden in hohem Umfang Schnelltests durchgeführt, deren Ergebnisse den zuständigen Behörden nicht vollständig vorliegen.
 
Gegenwärtig werden Sequenzierungen in Hamburg zum eindeutigen Nachweis bekannter Virusvarianten im Rahmen einer randomisierten Stichprobe sowie bei bestimmten Anhaltspunkten vorgenommen; der Umfang der Sequenzierungen liegt bei deutlich über 5 Prozent der positiven PCR-Befunde. Der Nachweis über die britische Variante B.1.1.7 liegt bisher in 337 Fällen vor (+92 im Vergleich zur Vorwoche), in weiteren 2.346 Fällen besteht aufgrund von epidemiologischen Verdachtsmomenten oder aufgrund von Voruntersuchungen der Verdacht auf diese Mutationsform. Die südafrikanische Variante B.1.135 wurde bisher in einem Fall durch Sequenzierung bestätigt (+1), 16 Fälle befinden sich in Klärung. Auch die brasilianische Variante B.1.1.28 wurde in einem Fall nachgewiesen (+1), es gibt einen weiteren Verdachtsfall.
 
In der 11. Kalenderwoche sind insgesamt 2.188 Fälle von den Gesundheitsämtern erfasst worden; davon gehen 380 Fälle auf die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen zurück und 407 auf die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. 134 Fälle dieser Woche beziehen sich auf über 70-jährige Personen.
Für 247 der Fälle ist die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 78 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen). Aussagen zu den Infektionsumfeldern können nur für einen Teil dieser Ausbrüche gemacht werden; in rund drei Vierteln der Ausbruchssituationen (59 Ausbrüche mit 171 Fällen) handelt es sich um das private Umfeld bzw. den Haushalt, fünf Ausbrüche mit insgesamt 22 Fällen gehen auf den Arbeitsplatz zurück.
Der Infektionsort liegt überwiegend in Hamburg; in 27 Fällen ist ein Infektionsort im Ausland angegeben (darunter Türkei, Polen sowie Bosnien und Herzegowina).
 
Das RKI vermeldet unterdessen insgesamt 1.355 Verstorbene, die auch mit dem Corona-Virus infiziert waren. Unter allen mit dem Coronavirus infizierten über 90-jährigen Hamburgerinnen und Hamburgern liegt der Anteil der Verstorbenen aktuell bei 23,3 Prozent, unter den 80- bis 89-Jährigen bei rund 19,6 Prozent, unter den 70- bis 79-Jährigen bei rund 10,5 Prozent, unter den 60- bis 69-Jährigen bei rund 2 Prozent, und bei allen anderen Alterssegmenten bei deutlich unter einem Prozent.

Pressekontakt

Martin Helfrich, Pressesprecher
Telefon: 040/428 63 2889
E-Mail: pressestelle@soziales.hamburg.de
 

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