25. März 201409:32

Containerschiff „Cap San Lorenzo“ mit der weltweit größten Kapazität für Kühlcontainer zum ersten Mal im Hamburger Hafen

Auf seiner ersten Reise von Südamerika nach Europa stellte sich das neue Containerschiff „Cap San Lorenzo“ am 23. März 2014 am HHLA Container Terminal Burchardkai vor. Die neue „Cap San“- Klasse der Reederei Hamburg Süd verfügt über 2.100 Anschlüsse für Kühlcontainer. Keine anderen Schiffe besitzen derzeit weltweit mehr Kapazität für Reefer-Container als die „Cap San Lorenzo“ und ihre Schwesterschiffe, die auch zu den größten Schiffen der Reedereigruppe zählen. Diese Einheiten mit einer nominellen Gesamtstellplatzkapazität von 9.600 TEU (20-Fuß-Standard-Container) fahren im Liniendienst zwischen der Südamerika Ostküste und Europa (River Plate Express).

Anlässlich des Erstanlaufs überreichte Norbert Browarczyk, Leiter des Hafenamtes West, gemeinsam mit Hafen Hamburg Marketing-Vorstand Axel Mattern das Admiralitätswappen der Freien und Hansestadt Hamburg an den Kapitän Arie Sluijter der „Cap San Lorenzo“.

Direkt nach der Taufe der „Cap San Lorenzo“ Ende Februar in Buenos Aires wurde das 333 Meter lange und 48 Meter breite Containerschiff in den River Plate Express- Dienst eingefädelt. Hamburg Süd betreibt diese Verbindung gemeinsam mit ihrer brasilianischen Tochter Aliança. Über Stellplatzkapazitäten verfügen auch die Reedereien Hapag-Lloyd, CMA CGM, MSC Maersk und CSAV. In der Rotation des Liniendienstes werden zurzeit folgende Häfen angelaufen: Hamburg, Antwerpen, Le Havre, Itaguai (Sepetiba), Santos, Paranagua, Buenos Aires, Montevideo, Rio Grande do Sul, Itapoa, Santos, Tangier, Rotterdam, Tilbury, Hamburg.

Der Hamburger Hafen ist für den Umschlag mit Kühlgut eine wichtige Drehscheibe im internationalen Warenverkehr. Im Jahr 2013 wurde in Hamburg die neue Rekordmenge von rund 618.000 See-Reefer-Container (in TEU) be- und entladen. Das ist ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ostküste Südamerikas ist die zweitstärkste Region im Import von Kühlgütern via Hamburg. Auch im Export ist das Fahrtgebiet von großer Bedeutung für Deutschlands größten Seehafen. Zu den transportierten Gütern zählen vor allem Obst, Fleisch, Fisch, Gemüse und Milcherzeugnisse.

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