• 15. Mai 2018
  • 11:05
  • Schifffahrt

Buss Port Services schlägt auf Terminal in Stade größten Massengutfrachter um

Der zur Hamburger Buss-Gruppe gehörende Buss Terminal Stade hat erfolgreich seinen bislang größten Massengutfrachter namens IMAVERE abgefertigt. Der 27,83 Meter breite und 187 Meter lange Bulk Carrier war mit 17.550 Tonnen Zement beladen. Drei Schlepper unterstützten ihn beim Einlaufen in den Hafen. Buss Port Services war für die Planung, Löschung der Ladung, die anschließende Lagerung auf der Terminalfläche und die sukzessive Beladung der LKW zuständig, die in insgesamt 700 Fuhren den Zement weitertransportiert haben. Um den Zement zu schützen, hatte Buss Port Services diesen auf der Lagerfläche abgeplant und umlaufend eine Lagerbox aus dreißig 40-Fuß-Containern errichtet.
 
„Stade ist der kleinste Terminal, den Buss heute im Portfolio hat. Auch wenn wir von unseren anderen Terminals deutlich größere Umschläge gewohnt sind, ist dieser Auftrag für Stade eine Meldung wert. Denn die Gegebenheiten sind dort natürlich völlig andere, verglichen zum Beispiel mit unserem Offshore- und Schwergutterminal in Eemshaven. Bislang haben wir in Stade nur Küstenmotorschiffe mit einer Kapazität von maximal 4.000 bis 5.000 Tonnen abgefertigt. Die IMAVERE nahm die Kai für vier Tage vollständig in Anspruch. Die größte Herausforderung bestand aber darin, die Ware abzuplanen und effektiv gegen Sturm zu sichern. Aber auch das ist uns gut gelungen – der Kunde war sehr zufrieden mit unserer Arbeit“, so Peter Geest.
 
Der Buss Terminal Stade ist mit einer Fläche von 35.000 Quadratmetern und einer Kailänge von 210 Metern überschaubar. Dennoch ist er für die Region Stade attraktiv: Mit seiner wasserseitigen Lage hat er einen direkten Zugang zur Elbe. Die Nordsee ist nur halb so weit entfernt wie von Hamburg.
 
„Hinzukommt, dass wir auf dem als Multipurpose-Terminal konzipierten Hafen von Containern über Offshore-Komponenten und Projektladung sowie Schwergut und RoRo bis hin zu Massen- und Stückgut unterschiedlichste Güter umschlagen können. Für regional ansässige Firmen hat der Terminal Stade außerdem den Vorteil, dass sie ihre Güter direkt über den Seeweg nach Hamburg transportieren können, statt die Landstraße nutzen zu müssen. Denn aufgrund der nach wie vor fehlenden Autobahnanbindung ist diese häufig beschwerlich und zeitintensiv“, meint Michael Beyer, Geschäftsführer von Buss Port Services.
 

Pressekontakt

Buss Group GmbH & Co. KG
Anke Dissel
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