15. August 201613:08Schifffahrt

Buss Port Logistics bewegt die weltweit schwersten Monopiles

Unternehmen führt neben der Terminallogistik auch erstmals die Verschiffung durch. 

Der Hamburger Hafenlogistiker Buss Port Logistics hat seine Arbeiten für die Nearshore-Logistik und Lagerung der Monopiles für den künftigen Offshore-Windpark Veja Mate erfolgreich abgeschlossen. Seit Anfang März schlug das Unternehmen die bislang größten und schwersten Monopiles überhaupt um. Die Gründungselemente für die Windkraftanlagen wiegen bis zu 1.300 Tonnen pro Stück. Das Offshore-Team von Buss Port Logistics managte das Projekt und war für das Handling der 67 Monopiles ab Werk in Rostock bis hin zur Bereitstellung der Komponenten für das Installationsschiff im niederländischen Eemshaven verantwortlich.

Buss Port Logistics übernahm die Stahlrohre, mit einer Länge von bis zu 84,5 Metern und einem Durchmesser von bis zu 7,8 Metern, direkt vom Produzenten EEW Special Pipe Constructions im Rostocker Hafen und verlud sie auf eine der bereitstehenden Bargen. „Wir haben das erste Mal das Komplettpaket aus Verschiffung und allen zugehörigen Transportdienstleistungen angeboten. Das umfasste das Chartern der Barge, des Schleppers „WULF 7“ sowie die Reise- und Routenplanung. Bei der Umsetzung haben wir eng mit unserem Partner der Otto Wulf GmbH & Co. KG zusammen gearbeitet“, sagt Martin Schulz, Head of Offshore Logistics.

Die Verschiffung von Rostock erfolgte als Nearshore-Transport ins niederländische Eemshaven zum unternehmenseigenen Orange Blue Terminal (OBT). In dessen Händen lag die komplette Terminallogistik – von der Entladung über die Lagerung auf speziell errichteten Sanddünen (Gravel Dunes) bis hin zur Bereitstellung an der Kaikante zur Übernahme durch das Installationsschiff.
 
Eemshaven hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Basis-Häfen für den Umschlag von Offshore-Komponenten entwickelt. Der Offshore-Windpark Veja Mate wird von Offshore WindForce (OWF) etwa 130 Kilometer nördlich von Eemshaven im deutschen Teil der Nordsee errichtet.

Buss Port Logistics setzt künftig verstärkt auf den Offshore-Bereich
Bei der Umsetzung des Offshore-Projektes konnte Buss Port Logistics auf neues Gerät zurückgreifen. Für die Transporte der Monopiles über das Terminal in Rostock wurden eigene SPMT-Achslinien (Self-Propelled Modular Transporter) eingesetzt. Martin Schulz betont „Diese Investition ist nicht nur wichtig für die Umsetzung des Projektes gewesen, sondern ein Bekenntnis für die künftige Ausrichtung von Buss Port Logistics. Wir werden den Bereich Offshore noch weiter ausbauen und vor allem nachhaltig stärken.“ 
 

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    Pressekontakt
  • Buss Port Logistics GmbH & Co. KG
    Melanie Reinke
    Head of Corporate Communications
    Tel.: 040 3198-1266
    m.reinke@buss-ports.de