• 03. März 2020
  • 13:44
  • Wirtschaft

Auswirkungen des Coronavirus auf das Hamburg Liaison Office China in Shanghai

Das Hamburg Liaison Office China (HLO) in Shanghai vertritt die Stadt Hamburg und den Hamburger Hafen in der Partnerstadt. Mitgetragen wird das HLO von Hafen Hamburg Marketing (HHM), das von hier die Märkte in Mittel- und Nordchina betreut. Wir haben unsere Kollegen vor Ort gefragt, wie es ihnen seit Ausbruch des Virus COVID-19 geht, wie dieser sich auf ihre Arbeitsabläufe auswirkt und welche Hinweise im Außenhandel mit China zu beachten sind.

Das Wichtigste zuerst: Alle unsere Beschäftigten in Shanghai sind gesund. Die meisten kommen aus Shanghai und befinden sich in freiwilliger „Heim-Quarantäne“. Sie können weiterhin ihren Standort wechseln und jederzeit ihr Haus verlassen. Bereits seit Ende des chinesischen Neujahrsfestes am 10. Februar gehen unsere Kolleginnen und Kollegen wieder ihren normalen Tätigkeiten nach. Wegen lokaler Beschränkungen bleibt das Bürogebäude aber noch geschlossen und die Arbeit erfolgt im Home-Office. Dies funktioniert reibungslos durch die digitale Vernetzung in WeChat-Gruppen, Telefon- und Videokonferenzen, über die auch der Austausch mit Behörden und Unternehmen sowie Mitgliedsunternehmen von Hafen Hamburg Marketing  stattfindet.

Auch in Hamburg, Deutschlands Hauptstandort für Warenverkehr mit der Volksrepublik, wird mit Folgen für den Außenhandel gerechnet. Aufgrund der Quarantäne-Vorschriften sind betriebliche Verzögerungen möglich, ebenso wie Lieferengpässe als Folge der Abriegelungen. Unsere Vertretung in Shanghai rät zur engen Absprache mit Zulieferern, Anwälten und Versicherungsgesellschaften. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hafen Hamburg Marketing und dem HLO wünschen sich, dass die Zunahme an Infektionen mit dem COVID-19 Virus in China und weltweit schnell eingedämmt wird. Die Anteilnahme gilt allen betroffenen Menschen.
 

Pressekontakt

  • Bengt van Beuningen

    Bengt van Beuningen

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