22. September 201614:40Unterhaltung

Außerschulischer Lernort Elbehafen erfreut sich großer Beliebtheit

Bereits mehr als 600 Kinder und Jugendliche nutzten das Angebot. Hafenalltag und maritime Berufe werden altersgerecht vorgestellt. Nachhaltige und fruchtbare Zusammenarbeit von Wirtschaft und Bildungseinrichtungen.
 
„Auch heute hatten wir wieder Besuch von jungen Menschen aus der Region. Die Klasse 10b der Gemeinschaftsschule Brunsbüttel war bei uns, um Hafenluft zu schnuppern und die verschiedenen Arbeitsbereiche kennenzulernen“, berichtet Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. 
 
Der demografische Wandel mit dem zu erwartenden Mangel an Nachwuchs-Fachkräften ließ vor einigen Jahren bei der Brunsbüttel Ports GmbH den Wunsch entstehen, junge Menschen aus der Region schon frühzeitig für die Logistik- und Hafenwelt zu begeistern. Als der Kreis Dithmarschen finanzielle Mittel im Rahmen des Projektes Landzukunft bzw. Talentekompass Brunsbüttel zur Förderung nachhaltiger Projekte zur Verfügung stellte, bot sich Brunsbüttel Ports als Partner aus der Wirtschaft an. Ziel war und ist es, junge Menschen altersgerecht anzusprechen, um die Beschäftigung in ländlichen Räumen langfristig zu sichern und junge qualifizierte Kräfte dauerhaft in der Region zu halten.
 
So entstand in enger Zusammenarbeit und mit viel leidenschaftlichem Engagement der für das Projekt verantwortlichen Sabrina Kita (damals noch Nothelfer) von der Volkshochschule Brunsbüttel der außerschulische Lernort Elbehafen, der Kindern und Jugendlichen die altersgerechte Möglichkeit bietet, die Hafenwelt hautnah zu erleben. Bis heute haben bereits mehr als 600 Kinder und Jugendliche mit ihren Kindertagesstätten und Schulen das Angebot genutzt, um die maritime Berufswelt und den logistischen Alltag im Elbehafen Brunsbüttel kennenzulernen.
 
Der Besuch des Elbehafens bietet den jungen Menschen unterschiedliche Programmpunkte. Zunächst lernen die Besucher in einer Präsentation das Geschehen rund um den Hafen kennen. Danach geht es ausgerüstet mit festem Schuhwerk, Helm und Weste in den Hafen, um Logistik unter fachkundiger Führung von Auszubildenden hautnah zu erleben. Der außerschulische Lernort bietet außerdem ein mobiles Lernmodell für spielerisches Herangehen an die Hafenwelt, wobei die einzelnen Module je nach Alters-  oder Zielgruppe in unterschiedlichen Kombinationen eingesetzt werden können. Die Elemente setzen sich aus Informationsstellwänden und zum Teil kindgerechten Bauteilen wie beispielsweise Sitzwürfeln, Puzzle oder Memory zusammen.
 
Mit kommunaler Unterstützung sowie Unterstützung durch Brunsbüttel Ports hat die Volkshochschule Brunsbüttel das Konzept des außerschulischen Lernortes ausgearbeitet und die umfänglichen Materialien erstellt.
 
Frank Schnabel freut sich über das große Interesse der KiTas und Schulen: „Früh übt sich und früh werden die Nachwuchskräfte von morgen auf ihre zukünftigen Arbeitsmöglichkeiten aufmerksam. Der außerschulische Lernort gibt uns bei einer engen und notwendigen Verzahnung von schulischer Bildung und praktischem Arbeitsleben die Chance, unsere Auszubildenden und Mitarbeiter der Zukunft zu finden. Uns liegt viel daran, die Beschäftigung im ländlichen Raum langfristig zu sichern, junge Menschen langfristig auch nach der Ausbildung an unser Unternehmen zu binden und qualifizierte Kräfte dauerhaft in der Region zu halten. Wir freuen uns jungen Menschen zeigen zu können, wie spannend und vielseitig die Logistikbranche ist! Außerdem haben wir Spaß am Miteinander mit jungen Menschen.“
 
Auch weiterhin bietet Brunsbüttel Ports Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen die Möglichkeit, den außerschulischen Lernort zu nutzen. 
 
    Pressekontakt
  • Brunsbüttel Ports GmbH
    Elbehafen, 25541 Brunsbüttel
    Frank Schnabel, Geschäftsführung
    Tel.: 04852-884-35
    e-mail: f.schnabel@schrammgroup.de