21. November 201612:40Wirtschaft

4. MetroLog-Konferenz der Metropolregion Hamburg in Lüneburg: Trimodalität und Industrie 4.0 im Mittelpunkt der Expertenrunde

In der historischen Ritterakademie kamen 17. November 2016 über 120 Teilnehmer auf Einladung der Logistik-Initiative Hamburg zu der vierten regionalen Logistikkonferenz der Metropolregion Hamburg, der „MetroLog 2016“, zusammen. Thematische Schwerpunkte der MetroLog waren die Trimodalität des Hafens Lüneburg sowie Industrie 4.0 als Chance für die Logistikregion Hamburg.

Zahlreiche Unternehmer aus der Branche sowie führende Entscheider aus Politik und Verwaltung kamen nach Lüneburg. Landrat Manfred Nahrstedt und Prof. Dr. Peer Witten, Vorsitzender der Logistik-Initiative Hamburg, begrüßten die Gäste. Hochrangige Vertreter aus der Politik wie Niedersachsens Staatssekretärin Daniela Behrens und der Hamburger Staatsrat für Verkehr, Andreas Rieckhof, leiteten die Podiumsdiskussion ein. Behrens: „Der Norden muss sich gemeinsam so aufstellen, dass die steigenden Gütermengenzuwächse bewältigt werden können. Die MetroLog bringt die Beteiligten zusammen. Erfolge können nur durch einen Schulterschluss der Länder innerhalb der Metropolregion Hamburg erzielt werden.“ Staatsrat Rieckhof: „Hamburg hat sich klare Ziele gesteckt, um die aktuell hohe Standortqualität für die Logistik aufrechtzuerhalten. Die wirtschaftsgeografische Lage und der trimodale Hinterlandverkehr sind für die Anbindung von Ziel- und Quellländern entscheidend.“ Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde in vier Kurzreferaten die Dynamik der Logistikregion Lüneburg und die Chancen für die Metropolregion Hamburg durch die Digitalisierung vorgestellt. So präsentierte Lars Strehse, Geschäftsführer der Hafen Lüneburg GmbH, den Lüneburger Binnenhafen als Wirtschafts- und Standortfaktor und Dr. Jürgen Bischoff, Mitglied der Geschäftsleitung agiplan GmbH, zeigte die Chancen auf, die sich durch Industrie 4.0 für den Mittelstand und für die Logistik ergeben.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der IHK Lüneburg-Wolfsburg, dem Landkreis Lüneburg, Hafen Lüneburg GmbH, den Logistikinitiativen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Logistikportal Niedersachsen.

Prof. Dr. Witten, Vorsitzender der Logistikinitiative Hamburg, und Dr. Jürgen Glaser, Prokurist der Süderelbe AG, waren sich einig: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass Lüneburg als Logistikstandort heute schon gut aufgestellt ist. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt durch einen Infrastrukturausbau für die Verkehrsträger Straße (A39), Schiene (Alpha–E) und Wasserstraße (Schleuse Lüneburg/Scharnebeck). Nun gilt es die Entwicklungsimpulse zum Wohle des Standortes und der Region entsprechend zu nutzen.“

Die nächste MetroLog findet statt am 09. November 2017 in der Hansestadt Lübeck.

 
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