• 18. November 2019
  • 12:10
  • Hinterland

1000. Schnell-Containerzug rollte zwischen Brest – Zabaykalsk

Der 1000. Schnell-Containerzug mit den europäischen Konsumgütern für Verbraucher in China fuhr am 15. November auf der Strecke zwischen Brest und Zabaykalsk ab. Dies ist ein gemeinsames Projekt von PJSC TransContainer in Zusammenarbeit mit der Weißrussischen Eisenbahn, dem staatlichen Unternehmen BTLC und RZD.

Der Zug setzt sich aus den Bahnfahrzeugen von TransContainer PJSC zusammen. Als Betreiber des Zuges treten in Weißrussland und Russland die RZD Logistik AG auf, und in Europa und China der Far East Land Bridge (FELB).

Die Schnell-Containerzugverbindung auf der Strecke zwischen Brest und Zabaykalsk besteht seit Oktober 2011. Wöchentlich verkehren drei bis vier Züge. Die Lieferzeit von polnisch-belarussischen Grenze bis zur russisch-chinesischen Grenze beträgt sieben bis acht Tage.

Der 1000. Containerzug transportiert 71 40-Fuß-Container, davon 40 Container mit BMW-Autokomponenten, die anderen Container mit Eisenmetallprodukten, Anlagen, Autoteilen.

Die Zugverbindung wird von BMW, Volvo, Volkswagen, Daimler-Benz genutzt. 25 Prozent aller verkehrenden Züge entfallen auf BMW, die restlichen liefern Eisenmetallprodukten, Anlagen, Autoteile, Baumaterialien, Haushaltschemikalien und andere Sammelgüter an die Empfänger in China. Wichtig ist, dass die Containerzüge auf dieser Strecke in beiden Richtungen beladen verkehren.

TransContainer hat als erster die Schnell-Containerzugverbindung für den Transport von Autoteilen von Europa nach Russland und China organisiert, u.a. die Containerzug-Transporte nach einem einheitlichem Bahn-Frachtbrief initiiert, entwickelt und implementiert. Die Verwendung des einheitlichen Zug-Frachtbriefs verkürzt die Zeit für Güterabfertigung am Grenzübergang.

Pressekontakt

  • Bengt van Beuningen

    Bengt van Beuningen

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