• 04. April 2017
  • 10:49
  • Wirtschaft

10. Nationale Maritime Konferenz in Hamburg: Dr. Kitack Lim und Jens Meier im Gespräch

Im Vorfeld der heute in Hamburg stattfindenden Nationalen Maritimen Konferenz nutzten der Vorsitzende der HPA-Geschäftsführung Jens Meier und Dr. Kitack Lim, Generalsekretär der Internationalen Schifffahrts-Organisation der Vereinten Nationen (IMO) gestern die Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch. Dr. Kitack Lim ist heute einer der Hauptredner auf der Konferenz.

Schon lange stehen Meier und Lim in regem Austausch zum Thema Digitalisierung und Vernetzung entlang der maritimen Lieferkette. „Wir kennen uns aus Südkorea, wo Dr. Kitack Lim als Präsident der Port Authority unseres Partnerhafens Busan tätig war. Bei mehreren Arbeitstreffen in Busan und Hamburg habe ich ihn als verlässlichen Partner und Visionär in Sachen Austausch, Kooperation und Vernetzung erlebt“, so Jens Meier. Wie der Hafen Hamburg treibt auch der Hafen von Busan seine Digitalisierungsstrategie voran, weshalb sich diese beiden Häfen gemeinsam mit weiteren Häfen und Akteuren in Europa, Asien und Amerika dazu entschlossen haben, miteinander zu kooperieren.

Die HPA sieht im digitalen Wandel immense Möglichkeiten. Vor knapp zwei Jahren hat sie bei der IAPH World Ports Conference 2015 20 digitale Prototypen aus der Hafenlogistik präsentiert. Mit diesen „smartPORT“-Projekten forciert die HPA anhand modernster IT Lösungen für die effiziente und nachhaltige Gestaltung der Verkehrs- und Warenflüsse innerhalb des Hafens. Gleichzeitig vernetzt sich der Hafen Hamburg mit weiteren Häfen und bildet so eine Kette intelligenter Häfen weltweit. Damit geht die HPA über das traditionelle Konzept bilateraler Partnerschaften hinaus und möchte Hafenmanagements und ihre Partner sowie Kunden zusammenbringen. Im Zeitalter der Digitalisierung nimmt Vernetzung für die Hafenbranche einen hohen Stellenwert ein, ebenso ist es wichtig, gemeinsam mit Partnern aktiv den digitalen Wandel zu gestalten. Auf diese Wiese können Erfahrungen geteilt und Strategien entwickelt werden, wie Häfen in einem weltumspannenden Netz digital wie analog kooperieren können. Diese Vision von vernetzten Häfen wird auch in dem heute veröffentlichen Buch „Digitalization of Seaports“ beschrieben, das gemeinsam von Fraunhofer Institut (Center Maritme Logistics and Servies) und HPA geschrieben wurde. Denn erst die gemeinsame Nutzung intelligenter Datensysteme und ein offener Austausch ermöglichen ein nachhaltiges Wachstum, das nicht nur die Ökonomie, sondern auch die Ökologie im Blick hat. Das Buch soll hierzu als Grundlage für die notwendige Diskussion dienen.

„Der IMO-Generalsekretär und ich haben darüber gesprochen, wie Häfen, aber auch alle Beteiligten im maritimen Umfeld, noch zielführender miteinander kooperieren können“, sagt Jens Meier über sein Treffen mit Dr. Kitack Lim. Und weiter: „Als öffentliche Einrichtung sieht sich die HPA in der Vermittlerrolle, in der wir alle Beteiligten ins Boot holen. Ob Mitarbeiter, Kunden oder Partner weltweit: Für uns haben das Miteinander und der Austausch oberste Priorität – klassisch analog oder zeitgemäß digital.“
 

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