Kooperationsprojekte

Gemeinsam mit Mitgliedern sowie Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung beteiligt sich Hafen Hamburg Marketing erfolgreich an Ausschreibungen für EU- und national geförderte Projekte, in denen aktuelle Themen der Verkehrspolitik sowie Optimierungsmöglichkeiten bei Transport- und Umschlagprozessen erarbeitet werden. So werden beispielsweise internationale Vermarktungsstrategien entwickelt oder nachhaltige Verkehrskonzepte im Küstenschifffahrts- und Hinterlandbereich konzipiert. Den Mitgliedern des Vereins bietet sich dadurch auch die Chance, internationale Geschäftsbeziehungen aufzubauen oder zu erweitern. Aktuell laufende Projekte sind unter anderem:  

 

COMBINE

COMBINE fokussiert die Stärkung des Kombinierten Verkehrs im Ostseeraum durch effizienzsteigernde Maßnahmen bei Umschlagsstellen und Vor-/Nachlaufverkehren. Der Einsatz neuer Technologien im Vor-/Nachlauf, dem Umschlag, der Aufbau geeigneter Geschäftsmodelle und die Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung der Ostseeregion-Spezifika stehen im Vordergrund. Hafen Hamburg Marketing e.V. leitet das Interreg BSR Kooperationsprojekt, in dem sich dreizehn weitere Projektpartner engagieren.
 
Das Projektvorhaben hat am 1. Januar 2019 gestartet (Laufzeit 30 Monate).
 
Weitere Informationen zum COMBINE Projekt sind auf der www.combine-project.com abrufbar

 

BSR ACCESS

Die durch das Interreg Ostseeprogramm geförderte Projektplattform BSR Access dient der Förderung von sauberen, effizienten und multimodalen Verkehrskorridoren im Ostseeraum. BSR Access bündelt die Kompetenzen der Projekte EMMA, TENTacle, NSB CoRe, GREAT und Scandria2Act in einer Kooperationsplattform für Verkehrsinteroperabilität und Regionalentwicklung. 
Hauptziel der Projektplattform ist es, die Interessengruppen für einen kohärenteren, sektorübergreifenden und anpassungsfähigeren Planungsansatz zu mobilisieren, der einen besseren Zugang zur Infrastruktur der TEN-V-Kernnetzkorridore und damit ein nachhaltiges regionales Wachstum gewährleistet.
 

 

EMMA Extension

EMMA Extension baut auf den Erkenntnissen und Empfehlungen des EMMA Projektes auf. Die Förderung der Binnen- und Küsten-See-Schifffahrt steht weiterhin im Fokus aller Aktivitäten. EMMA Extension ist der logische Schritt um die Entwicklung von neuen Güterverkehrsangeboten per Binnenschiff in Schweden, Polen und Litauen zu unterstützen und Binnenschifffahrtsinformationsdienste in Deutschland auszubauen.
Das Projekt zielt auf die Implementierung der Voruntersuchungen und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur dauerhaften Sicherung der Projektergebnisse. Hafen Hamburg Marketing e.V. leitet das Kooperationsprojekt, in dem sich sechs weitere Projektpartner engagieren.
 
Das Projektvorhaben startet am 1. August (Laufzeit 18 Monate).
 
Weitere Informationen zum EMMA Extension Projekt sind in Kürze auf der altbekannten Webseite www.project-emma.eu abrufbar.

 

SMOOTH PORTS

Durch eine aktive Miteinbeziehung von allen an der Warenstromkette beteiligten Akteuren aus Verwaltung, Hafenbetreibern und Logistikunternehmen, zielt SMOOTH PORTS darauf ab, die CO2 Emissionen aus Hafenbetriebsverkehren zu reduzieren.
 
Hierfür sollen die spezifischen Unterschiede der verschiedenen Partnerhäfen genutzt werden, um einen Austausch über die besten Strategien und Praxistipps zu ermöglichen. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Entwicklung optimaler Prozessabläufe für die Prüfung und Genehmigung von Waren, die für Gesellschaft und Wirtschaft so wichtig sind. Ziel ist dabei, diese Prozesse so zu gestalten, dass sie keine unnötige Belastung für Mensch und Umwelt darstellen.
 
Ein weiterer Fokus liegt auf den verschiedenen Ansätzen bezüglich Informations- und Kommunikationstechnologie Lösungen für die Hafenlogistik, sowie die Frage, welche alternativen Kraftstoffe die Häfen der Zukunft bewegen werden.
 
Das Projektvorhaben startet am 1. August 2019 und endet im Januar 2023.
 
Weitere Informationen zum SMOOTH PORTS Projekt sind auf der Webseite https://www.interregeurope.eu/smoothports/ abrufbar.

 

North Sea CONNECT

Die Nordseeregion (NSR) ist eine der Logistikzonen in Europa: In der NSR befinden sich die größten Seehäfen, aber auch viele intermodale Verkehrsknotenpunkte. Diese intermodalen Knotenpunkte eignen sich hervorragend für den Transport von Gütern zu und von den Angebots- und Nachfragemärkten. Um die Attraktivität eines Standortes zusammen mit seinem Marktpotential, d.h. dem erreichbaren Markt, zu erhöhen, sind effiziente, intelligente und ökologische Transportnetze erforderlich. Die Intermodalität soll eine Konzentration der transnationalen Verkehrs- und Fernverkehrsströme ermöglichen und durch deren Integration eine hoch ressourceneffiziente Infrastrukturnutzung ermöglichen.
Gegenwärtig legt die Politik des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) einen starken Schwerpunkt auf die Entwicklung des Kernnetzes, der wichtigsten Verkehrsachsen quer durch Europa. Das gesamte Handels- und Geschäftsnetzwerk hängt nicht nur von seinen Hauptknoten, sondern auch von seinem Hinterland ab. Um die Effizienz der Verkehrsströme in einem ganzheitlichen Ansatz zu steigern, wird das Projekt daher sowohl große als auch abgelegene Verkehrsknotenpunkte einbeziehen, um Lernmöglichkeiten zu schaffen.
Das übergeordnete Projektziel besteht darin, durch Effizienzsteigerungen ein intelligentes intermodales Wachstum in der NSR zu unterstützen. Die detaillierten Projektziele sind:
  • Implementierung neuer intelligenter Prozesse und Instrumente (intelligente Intermodalität),
  • Entwicklung von Strategien zur intelligenten Effizienzsteigerung (smart involvement)
Die Perspektive des Transports ist transnational. Neu sind die Instrumente zur Umsetzung und Beteiligung.
Das Projektvorhaben startet am 24. Februar 2020 und endet im März 2023.
Weitere Informationen zum North Sea CONNECT Projekt sind auf der Webseite https://northsearegion.eu/north-sea-connect# abrufbar.
 
 

 

LISA - Linking Sea and Land

Durch die Einbeziehung von Interessenvertretern aus: den Unternehmensbereichen Hafen- und Logistikwirtschaft entlang der Lieferkette und der Verwaltung und der Politik möchte LISA eine große Partnerschaft im Ostseeraum aufbauen. Der Schwerpunkt liegt auf der Erleichterung innovativer Technologien und Lösungen, der Digitalisierung und Optimierung von Hafenanläufen, die See- und Landseite verbinden. LISA soll den Interessenvertretern und Ansprechpartnern als kreative Plattform für Projekte, Initiativen und der Vernetzungsmöglichkeit mit anderen relevanten Ansprechpartnern dienen. Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Umsetzung des Aktionsplans für den Verkehrsbereich der EU-Strategie für die Ostsee (EUSBSR) bei der Erreichung der Ziele bestmöglich zu unterstützen.
 
LISA konzentriert sich auf diese Bereiche, um den sektorübergreifenden Harmonisierungsprozess in Richtung eines europäischen maritimen einheitlichen Schiffmeldesystems und andere Digitalisierungsprozesse entlang der Logistik- und Lieferkette zu unterstützen. Mit LISA soll ein langfristiger Prozess zur Unterstützung dieser sektorübergreifenden Digitalisierungsbemühungen in den Bereichen Transport und Logistik in der Ostsee etabliert werden. Dieser Prozess wird dazu beitragen, gemeinsame Initiativen und gemeinsame Projektanträge im Ostseeraum zu erleichtern und damit die Konnektivität und Intermodalität zu erhöhen. Gleichzeitig wird LISA hierdurch die Schaffung eines umweltfreundlicheren und effizienteren Verkehrssystems unterstützen.
 

 

Loading