
Spezialschiff
HHLA III
| Länge: 50 m | Breite: 22.5 m |
| Tiefgang: m | Geschwindigkeit: kn |
| Tragfähigkeit: 310 t | Kapazität: TEU |
| 07.10.2022 | 10.36 Uhr |
Der Umschlag von Breakbulk zählt zu den Kernkompetenzen des Hamburger Universalhafens: Ob Stahl, Projektladung oder überdimensionale Schwergüter – Hamburg bietet Lösungen für nicht containersierte Ladung. Spezialisierte Terminals, erfahrene Teams und modernste Umschlagtechnik ermöglichen flexible und maßgeschneiderte Lösungen für komplexe Transportanforderungen.
Breakbulk bezeichnet den Transport von Stückgut, das sich Standardmaßen entzieht und nicht in Containern transportiert werden kann. Dazu zählen unter anderem überdimensionierte und schwere Güter wie Maschinen, Projektladung, Fahrzeuge, Windkraftanlagen, Generatoren oder Stahlkomponenten.
Heute gilt dieser Bereich als eine Art Königsdisziplin: Der Umschlag verlangt sorgfältige Planung, spezialisierte Technik und eingespielte Prozesse, da Größe, Gewicht und Form stark variieren. Hamburg überzeugt in diesem Bereich durch seine spezialisierten Terminals, erfahrene Dienstleister und leistungsfähige Hinterlandverbindungen.
Im Hamburger Hafen werden nicht containerisierbare Güter an sieben leistungsstarken Mehrzweckterminals umgeschlagen. Dazu gehören Schwergut, Projektladung, überdimensionierte Kolli sowie rollende Ladung (RoRo). Die Terminals sind auf unterschiedliche Ladungsarten spezialisiert und decken ein breites Spektrum ab – von Metallen und Forstprodukten über Fahrzeuge bis hin zu Turbinen oder Großkomponenten für Windkraftanlagen. Modernes Spezialequipment ermöglicht das sichere Handling von Einzelstücken mit mehreren hundert Tonnen Gewicht; an ausgewählten Schwergutanlagen werden Lasten von über 400 Tonnen bewegt. Für rollende Ladung stehen zudem spezialisierte RoRo-Terminals mit passenden Rampen und großzügigen Flächen zur Verfügung.
Mehrzweckschiffe zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit aus. Diese Fahrzeuge können meist alle Arten von trockener Ladung befördern und verfügen fast alle über eigenes Ladegeschirr. Die Tragfähigkeit der Bordkräne wird mit SWL (Safe Working Load) in Tonnen angeben. Es ist die maximal zulässige Belastung eines Hebezeuges.
Diese Schiffe sind Multitalente. Neben Containern, die meist an Deck gestaut werden, können sie auch rollende Ladung befördern. Die Zwischendecks können dabei hoch- oder heruntergefahren werden, um je nach Ladeart - ob Pkw oder schwere Baumaschinen - die optimale Höhe einzustellen. Bei Fahrzeugtransportern, auch benannt als "Pure Car Carrier", wird die Ladung auf den eigenen Rädern an Bord gebracht. Die größten Fahrzeugtransporter können bis zu 8.000 Pkw transportieren.
Containerschiffe sind für den Transport von Containern konzipiert. Sie können jedoch auch Breakbulk-Ladung auf Flatracks oder in übergroßen Kisten transportieren. Da diese nicht gestapelt werden können, werden diese Ladungsstücke meistens in der obersten Lage unter Deck gestaut.
Hamburg ist ein zentraler Knotenpunkt für den konventionellen Stückguttransport: Zahlreiche Reedereien verbinden den Hafen mit Märkten weltweit. Rund 15 % der Schiffsanläufe entfallen auf Stückgut-, Projekt- und RoRo-Verkehre. Flexible Services, spezialisierte Umschlagbetriebe und enge Kooperationen sorgen für effiziente und zuverlässige Transportlösungen im Breakbulk-Segment.
ENAK, HHLA III und HHLA IV sind leistungsstarke Schwimmkräne, die im Hafenbetrieb eingesetzt werden, um schwere Fracht, wie Schiffspropeller, Maschinenteile oder andere Komponenten sicher zu heben und zu bewegen. Auf der gesamten Unterelbe bis Brunsbüttel treten die Kraftpakete in Aktion, wenn die Verladung der Objekte aufgrund ihrer Größe oder ihres Gewichts nicht mit Containerbrücken oder anderen landseitigen Geräten durchgeführt werden kann.
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) betreibt die beiden Schwimmkräne HHLA III und HHLA IV, die 200 bzw. 100 Tonnen heben können. Für einzelne Projekte, wie beispielweise die Verladung einer 100 Tonnen schweren Schiffsschraube, kommen sie auch im Tandembetrieb zum Einsatz. Der Schwimmkran ENAK ist mit einer Hubkraft von 600 Tonnen der leistungsstärkste Schwimmkran Deutschlands. Eigentümer ist die Lührs Schifffahrt GmbH. Er ermöglicht die Verladung besonders schwerer und überdimensionaler Güter, die die Kapazitäten konventioneller Hafenkräne überschreiten, und kommt daher insbesondere beim Umschlag von Schwerlast- und Projektladungen wie Industrieanlagen, Transformatoren, Großkomponenten für die Energiebranche oder Schiffsteilen zum Einsatz.

| Länge: 50 m | Breite: 22.5 m |
| Tiefgang: m | Geschwindigkeit: kn |
| Tragfähigkeit: 310 t | Kapazität: TEU |
| 07.10.2022 | 10.36 Uhr |

| Länge: 55.25 m | Breite: 25.05 m |
| Tiefgang: 3.13 m | Geschwindigkeit: kn |
| Tragfähigkeit: t | Kapazität: TEU |
| 05.07.2026 | 15.00 Uhr |

| Länge: 43 m | Breite: 23 m |
| Tiefgang: 3.2 m | Geschwindigkeit: kn |
| Tragfähigkeit: t | Kapazität: TEU |
| 02.11.2022 | 09.33 Uhr |