Hafenschifffahrt: Ewerführerei & Schuten

Schnell und flexibel auf den Hamburger Wasserstraßen

Hafenschifffahrtsunternehmen wickeln den Verkehr auf den Wasserstraßen des Hamburger Hafens ab. Sie übernehmen zum Beispiel Warentransporte zwischen den Terminals sowie die Versorgung von Industrieunternehmen, die an ihrer Anlage keine Seeschiffe abfertigen können. Mit Schuten und Schubleichtern können die Hafenschifffahrtsunternehmen Container, Massen- und Stückgüter an nahezu jeder Kaianlage abladen. Für Spezialaufträge bieten manche Unternehmen auch Schlepppontons, Spezialschuten und Schuten für schwimmende Arbeitsgeräte an, zum Beispiel Bagger.

SchlepperSchlepper
 

Schwimmkräne leisten Schwerstarbeit

Zwei Schwimmkräne leisten im Hamburger Hafen und auf der gesamten Unterelbe echte Schwerstarbeit. Überall dort, wo Projektladung oder Schwergut aufgrund des Gewichts und Ausmaßes nicht mit landseitigen Kränen oder Containerbrücken verladen werden kann, kommen sie zum Einsatz. Im Tandembetrieb können die beiden Schwimmkräne Lasten von bis zu 300 Tonnen heben. Die rechteckigen Pontons haben auf jeder Längsseite einen Spezialpropeller, über den millimetergenaues Manövrieren möglich ist.

Der Schwimmkran HHLA IV wiegt 2.750 Tonnen und kann Gewichte von bis zu 200 Tonnen stemmen. Er wurde 1957 gebaut und ist bis heute in Topform.

Der Schwimmkran HHLA III, der bereits 1941 gebaut wurde, hat eine Traglast von 100 Tonnen und erreicht mit seiner Höhe von 76 Metern einen Hubweg von 48 Metern. Er ist darüber hinaus regelmäßiger Gast bei der Auslaufparade des Hamburger Hafengeburtstags. Auch im Rahmen des Blue Port Events ist der Kran, in mystisches Blau getaucht, auf dem Wasser unterwegs.
 
Schwimmkran im EinsatzSchwimmkran im Einsatz