Festmacher

Sicher an Kaikanten und Dalben vertaut

Festmacher sichern Schiffe mit Leinen und Trossen an Pfählen und Pollern. Dazu nutzen sie wasserseitig ihre leistungsstarken und wendigen Festmacherboote und landseitig Spezialfahrzeuge, die mit einer Seilwinde, der sogenannten Winsch, zum Handling der Leinen ausgerüstet sind. In Hamburg stehen dafür mehr als 90 Festmacher mit 17 Festmacherbooten und 20 Winschen-Fahrzeugen rund um die Uhr zur Verfügung. Fünf Festmacherbetriebe haben sich in der „Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schiffsbefestiger“ zusammengeschlossen. Das zentrale Dispositionsbüro koordiniert die Einsätze der Festmacher.  

FestmacherFestmacher
 
Festmacher bei der ArbeitFestmacher bei der Arbeit

Auf Norddeutsch heißen die Festmacher Fastmoker

Die Besatzung des Seeschiffes wirft zunächst eine leichte Wurfleine, an der die Festmacherleine befestigt ist. Die Wurfleine wird mit dem Boot zum Kai oder Pfahl gebracht, wo dann die eigentliche Leine befestigt wird. Die Besatzung des Schiffes zieht dann das Schiff mit Hilfe einer Winde an die Kaimauer heran. Ein Schiff wird mit in der Regel mit einer Vor- und Achterleine, sowie einer Vor- und Achterspring festgemacht, um die Kräfte durch Winddruck und Strömung, die auf das Schiff einwirkten, aufzuteilen.