Alle häufig gestellten Fragen

Hafen Hamburg: FAQ an Peter Pickhuben

    Fragen zum Hafenjargon an Peter

  • Was sind Sticken?

    Nummerierte Metallstifte zur Mengenkontrolle von Sackgut beim Umschlag aus der Schute in den Speicher. Vor dem Anheben wurde in jede Hieve (Sackbündel) ein Sticken gesteckt. Anhand der eingesetzten Sticken ließ sich dann ermitteln, wie viele Säcke umgeschlagen wurden – vorausgesetzt, die Hieven hatten alle den gleichen Umfang. Sticken waren vor allem beim Kaiumschlag üblich. In den Speichern wurden sie seltener eingesetzt.

  • Was ist eine Spiekerkaar?

    Spiekerkaar ist eine Bezeichnung für Schubkarre.

  • Was ist eine Zuckerklatsche?

    Ein Hilfsmittel zum Greifen und Tragen von Säcken aus feinem Gewebe. Zuckersäcke waren aus Baumwolle und konnten bis zu 100 Kilogramm wiegen, sodass das Gewebe durch Griepen zerrissen worden wäre.

  • Was ist ein Taxameter?

    Ein Taxameter ist ein dreirädriger Handkarren zum Transport von Gütern.

  • Was ist eine Resiensnadel?

    Ein Werkzeug zum Transportieren von Kisten. Mit der Resiensnadel wurde unter die Kiste gehakt, um sie hochzuheben und zu bewegen.

  • Was ist ein Kuhfuß?

    Der Kuhfuß (abgeleitet von der Klauenform bei Paarhufern) ist ein Spezialwerkzeug zum Herausziehen von eingeschlagenen Metallnägeln und zum Öffnen von Kisten.

  • Was ist ein Küper?

    Der Küper war im Hafenbetrieb für die sachgemäße Beurteilung und Kontrolle der Waren zuständig. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit war die Einlagerung der Seegüter in den Speichern. Der Küper war in einem Kaufmannshaus fest angestellt.

  • Was sind Griepen?

    Der Name „Griepen“ entstammt dem Niederdeutsch und bedeutet „Greifen“. Griepen wurden im Hafenumschlag vor der Containerisierung als Hilfsmittel zum Greifen und Bewegen von Jute- oder Sisalsäcken benutzt.  Sie wurden stets paarweise eingesetzt und stellten die „stählernen Fingernägel" des Arbeiters dar, die er in die Oberfläche des Packstückes „krallte“, um es zu bewegen.

  • Was ist ein Bummelschaal?

    Eine Waagschale zum Vermessen der gelieferten Ware.

  • Was ist ein Böttcher?

    Der Böttcher ist ein handwerklicher Beruf, bei dem Behälter und Gefäße, meist aus Holz, hergestellt werden. Die ursprüngliche Bezeichnung des Berufes ist der „Küfer“. Die Küfe im ursprünglichen Sinne bezeichnet einen Kübel oder Eimer, speziell das Salzfass.

    Aus verschiedenen weiteren Produktbezeichnungen wie Fass, Tonne oder Bottich leiten sich die verschiedenen regionalen Berufsbezeichnungen wie Fassbinder, Tonnenmacher oder Böttcher ab.

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