Die "Amerikas" - Transatlantikhandel über Hamburg
Der Hamburger Hafen blickt auf eine lange und bewegte Geschichte des Transatlantikhandels zurück. Schon im 18. Jahrhundert verbanden Kaufleute und Banken der Hansestadt Europa mit den Märkten Lateinamerikas, heute ist der Hafen ein zentraler Knotenpunkt für den Austausch zwischen Deutschland und dem amerikanischen Kontinent.
Die Vereinigten Staaten sind aktuell der wichtigste außereuropäische Handelspartner Deutschlands – rund 50 Millionen Tonnen Güter werden jährlich über den Atlantik bewegt, zu großen Teilen über Hamburg. Seit 2019 hat sich der USA-Verkehr des Hafens vervierfacht, Hamburg ist inzwischen Deutschlands führender Umschlagplatz in diesem Trade. Doch der Blick geht längst über Nordamerika hinaus: Auch Lateinamerika gewinnt an Bedeutung. Historisch eng mit Hamburg verbunden, bieten Länder wie Brasilien, Mexiko oder Chile heute neue Chancen, insbesondere im Aufbau von Lieferketten für grünen Wasserstoff und andere Zukunftsenergien. Das geplante EU-Mercosur-Abkommen könnte hier zusätzliche Impulse geben und Hamburgs Rolle als „Tor zur Welt“ weiter festigen.
Turbulente Handelsbeziehungen, neue Allianzen und geopolitische Verschiebungen zeigen: Die Zeiten der Stabilität sind vorbei. Umso wichtiger ist es, dass der Hamburger Hafen seine Netzwerke über den Atlantik hinweg stärkt – als Brücke zwischen Kontinenten, Märkten und Menschen.
Oder wählen Sie ein Land auf der Karte aus
Liniendienste
Der Hamburger Hafen pflegt vielfältige und intensive Handelsbeziehungen mit dem amerikanischen Kontinent - von Kanada im Norden bis Argentinien im Süden, von der Westküste bis zur Ostküste. Zahlreiche wöchentliche Linienverbindungen werden zwischen Hamburg und den Destinationen jenseits des Atlantiks angeboten.


Hamburg & Südamerika: Eine alte Verbindung mit neuer Dynamik
USA-Verkehre: Wandel im Handel mit den Vereinigten Staaten
Perspektiven auf den transatlantischen Handel
Statistiken
Seeseitiger Containerumschlag in Hamburg
Seegüterumschlag in Hamburg
