Der Massengutumschlag, der 2010 ein Gesamtergebnis von 40,3 Millionen Tonnen (+ 9,5 Prozent) erreichte, brachte dem Hafen den hauptsächlichen Zuwachs auf der Importseite beim Greifergut. So erreichten die Importe von Eisenerz aufgrund der steigenden Stahlproduktion im Binnenland mit 9,3 Millionen Tonnen ein Plus von 60,7 Prozent. Der Import von Flüssiggütern konnte 2010 mit 10,3 Millionen Tonnen ein Plus von 8 Prozent verzeichnen. Vor allem der Import von Rohöl (+ 9 Prozent) und Mineralölprodukte (+ 14,3 Prozent) brachte hier den Zuwachs. Der Sauggutbereich verfehlte mit einem Import-Ergebnis von 3,3 Millionen Tonnen ganz knapp das Vorjahresniveau (- 0,8 Prozent). Der Import von Getreide erreichte 632.000 Tonnen und damit ein Plus von 33,9 Prozent.
Der Export von Massengut blieb 2010 insgesamt mit 10,3 Millionen Tonnen um 9,3 Prozent unter dem überdurchschnittlich guten Vorjahresergebnis. Sowohl der Export von Getreide als auch anderem Sauggut blieb deutlich unter dem starken Ergebnis von 2009. Beim Greifergut wurden 3,2 Millionen Tonnen im Export umgeschlagen (+ 23,5 Prozent). Mit 2,2 Millionen Tonnen wurde dieser Umschlag-sektor vom Export von Düngemitteln dominiert, der ein Plus von 28,6 Prozent erzielte. Der Export von Flüssigladung, zum überwiegenden Teil Mineralölprodukte, blieb 2010 mit einer Gesamtmenge von 3,8 Millionen Tonnen mit 21,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.
Massengutumschlag im Hamburger Hafen seit 1955 als Excel Tabelle [2]