Massengüter werden als Schütt-, Saug-, Greif- und Flüssigladung an verschiedenen Terminals umgeschlagen, gelagert und speditionell abgewickelt. In angegliederten Produktionsbetrieben werden einige Rohstoffe direkt in Hamburg verarbeitet. Rund 40 Millionen Tonnen massenhafte Ladung wurden im Jahr 2010 in Hamburg umgeschlagen.
Flüssiges Massengut
Neben Mineralölfirmen und anderen Unternehmen, die flüssige Rohstoffe verarbeiten, sind in Hamburg eine Reihe hochspezialisierter Tanklagerbetriebe auf den Umschlag und die sichere Lagerung flüssiger Substanzen ausgerichtet. Fruchtsaftkonzentrate, Palmöl, Alkohol, Latex oder Säuren können entsprechend ihrer jeweiligen Anforderungen gelagert werden.
Auch diese Firmen offerieren über den Umschlag und die Lagerung hinaus viele zusätzliche Dienstleistungen.
Saug- und Schüttgut
Der Umschlag von Sauggut wie Getreide, Ölsaaten und Futtermitteln spielt sowohl in der Einfuhr als auch in der Ausfuhr eine bedeutende Rolle im Hamburger Hafen. Für See- und Binnenschiffe besteht die Möglichkeit, direkt an den Großsilos zu löschen. Stationäre Hochleistungskettenförderer ermöglichen eine hohe Umschlagsleistung.
Neben dem Umschlag und der Bearbeitung übernehmen die Betriebe auch die Lagerung.
Mit rund 1 Millionen Tonnen Silokapazität insgesamt hält Hamburg einen Spitzenplatz in Europa.
Greifergut
Für Kohle, Erze, Baustoffe und anderes Greifergut stehen im Hamburger Hafen ausreichend Freiflächen zur Verfügung. Die Schiffsliegeplätze verfügen über die notwendigen Wassertiefen, um tideunabhängiges Be- und Entladen der Bulk-Carrier zu gewährleisten.
Bei allen Terminals ist ein intermodaler Umschlag zwischen See- und Binnenschiff beziehungsweise zwischen Seeschiff und Bahn oder eine An- und Abfuhr per LKW möglich. Regensichere Umschlaganlagen und Lagerflächen stehen ebenfalls zur Verfügung. Dies dient besonders den feuchtigkeitsempfindliche Güter wie Kali, die über Hamburg exportiert werden.






































