TFG Transfracht schickt „den Ring“ auf seine Reise

TFG Verladung der Oper Köln
TFG Verladung der Oper Köln

Kölner Opernhaus reist auf der Schiene zum Überseehafen Hamburg und von dort nach Shanghai

02. September 2010 - (Köln) Rund 200 Tonnen Bühnenbilder, Kostüme und Requisiten der Kölner Oper hat die TFG Transfracht in insgesamt 30 Übersee-containern vom Hafen Köln-Niehl aus im AlbatrosExpress-Netzwerk auf ihren Weg zum Hamburger Hafen geschickt. Von dort aus reisten die 40-Fuß-Container auf dem Seeweg weiter nach Shanghai, wo das Kölner Opernhaus vom 16. bis 24. September 2010 als kulturellen Höhepunkt des deutschen Pavillons auf der Expo 2010 den „Ring der Nibelungen“ zweimal in voller Länge zeigt.

Die logistischen Dimensionen der Monumental-Aufführung sind dabei ebenso gewaltig wie der Opern-Zyklus von Richard Wagner selbst. Buchstäblich alles, was für die Inszenierung von Regisseur Robert Carsen benötigt wird, musste nach Fernost verschifft werden: vom Bügelbrett und Waschpulver für die Kostüme über den mit Kunstgras versehenen Bühnenbodenbelag, 200 Kilogramm Feuerwerkskörper oder einen amerikanischen Jeep bis hin zur originalgetreuen Nachbildung eines Kalaschnikow-Maschinengewehrs. „Wenn so verschiedenartige Güter über 14.000 Kilometer transportiert werden müssen, ist eine optimale Abstimmung aller Abläufe unverzichtbar“, erklärt Sebastian Kolb, Regionalleiter West in der Duisburger Niederlassung der TFG Transfracht. „Als Marktführer im europäischen Hinterlandverkehr mit den deutschen Seehäfen können wir beim Transport der Container des Kölner Opernhauses zum Hamburger Hafen auf umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen.“ Der Regionalbereich disponiert, steuert und überwacht Züge, Umschlag sowie Zustellung und Abholung der Container auf den ersten und letzten Kilometern von und zum Kunden.

Mit ihrem Partner im Hafen Köln-Niehl, der CTS Container-Terminal GmbH, ist TFG für diese Herausforderung bestens aufgestellt und verbindet über das Zugnetzwerk des AlbatrosExpress, das dichteste seiner Art im europäischen Seehafenhinterlandverkehr, den Wirtschaftsraum Rhein-Ruhr täglich im Nachtsprung mit den deutschen Seehäfen. So eröffnet die TFG Transfracht ihren Kunden dank der optimalen Anbindung die wichtigsten Im- und Exportmärkte weltweit – und macht sie unabhängig von Niedrig- oder Hochwasserständen des Rheins. Im Terminal stehen Depotflächen für rund 10.000 TEU zur Verfügung; fünf Containerbrücken (max. Traglast je 50 Tonnen), ebenso viele Reachstacker für Container bis 42 Tonnen sowie drei Containerstapler mit einer maximalen Last von 17 Tonnen sorgen für eine schnelle und reibungslose Abwicklung der Transporte im Zustellbereich. So schlagen die Schienenlogistiker alleine in Köln mit dem AlbatrosExpress über 40.000 TEU jährlich für ihre Kunden um und garantieren einen umfassenden Service vor Ort.

 

TFGTransfracht

TFG, eine Beteiligungsgesellschaft der Deutsche Bahn AG und der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), ist Marktführer im Seehafenhinterlandverkehr mit den Deutschen Seehäfen. Das Unternehmen transportiert für Reeder und Spediteure Container von den deutschen Seehäfen direkt zum Endempfänger in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie vom Urverlader zu den deutschen Seehäfen. Drei Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz) und zwei Häfen (Bremerhaven und Hamburg) werden mit dem Zugsystem AlbatrosExpress von TFG bedient. Mit über 15.000 Verbindungen jährlich und 20 Terminals ist das AlbatrosExpress-Netzwerk das dichteste Zugnetzwerk im europäischen Seehafenhinterlandverkehr.