Sonderausstellung zum 100-jährigen Jubiläum des Alten Elbtunnels
Hamburg, 28. Juli 2011 – Die Jubiläumsausstellung zum 100-jährigen Geburtstag des Alten Elbtunnels in Hamburg ist ab dem 9. September 2011 im Museum der Arbeit zu sehen. Die neue Sonderausstellung erzählt auf 600 qm die Geschichte des Tunnelbaus in Hamburg, vom Altonaer Schellfischtunnel über den St. Pauli Elbtunnel, den Neuen Elbtunnel bis zur neuen U4 in der HafenCity. Die Hamburger Tunnel stellen bis heute – im schwierigen und „wasserreichen“ Untergrund – technische Meisterleistungen der Ingenieurbaukunst dar. Sie dokumentieren aber auch Verkehrsprobleme und -lösungen einer wachsenden Metropole im 20. Jahrhundert
Der Alte Elbtunnel und der Tunnelbau in Hamburg
Der Alte Elbtunnel auf St. Pauli – am 7.September 1911 als Fußgängertunnel eröffnet, 426,5 Meter lang und mit 800.000 Keramikkacheln bestückt – verbindet die St. Pauli-Landungsbrücken mit Steinwerder, den damals entstandenen Hafengebieten und Werften am Südufer der Elbe. Wegen des kurzen Weges mit Fahrkörben für Fußgänger und Fuhrwerke versehen, wird das Bauwerk 2011 als einmaliges „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ geehrt – vor allem wegen seiner kühnen Bauweise im schwierigen Hamburger Untergrund, die ein Arbeiten unter erhöhtem Luftdruck erforderlich machte. Den Bau dieses Hamburger Wahrzeichens begleiteten Arbeitsmediziner, welche die Zahl der Opfer der so genannten Caissonkrankheit bzw. Taucherkrankheit stark senkten.
Das Jubiläum des ersten Hamburger Elbtunnels, heute Alter Elbtunnel genannt, nimmt das Museum der Arbeit zum Anlass, ab dem 9. September den Hamburger Tunnelbau der letzten einhundert Jahre zu zeigen und dabei die Geschichte vom Werden einer Großstadt – von unten – zu erzählen. Ob U4 Richtung HafenCity oder die S-Bahn-Verbindung zum Flughafen, ob Schellfischtunnel in Altona, Kanalisationsanlagen unter der Stadt oder Alter und Neuer Elbtunnel – Hamburger Tunnelbau unter Alster und Elbe ist mit geografischen Herausforderungen und technisch-komplexen Bauweisen verbunden. Die dabei eingesetzten neuen Arbeitsweisen und innovativen Bauverfahren sind in der Ausstellung ebenso zu sehen wie die Entwicklung der Stadt zwischen 1912 und 2012.
Weitere Informationen finden Sie im angehängten PDF.
Mit freundlichen Grüßen
Jan Haack | PR & Marketing | Museum der Arbeit | Stiftung Historische Museen Hamburg |Wiesendamm 3 | 22305 Hamburg
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