Internationale Schifffahrtsunternehmen geben dem Hamburger Hafen die beste Note
Die UniCredit Bank AG hat in den beiden ersten Monaten dieses Jahres mittels Befragung der in Deutschland und Europa ansässigen großen Schifffahrtsunternehmen ein aktuelles „Maritimes Trendbarometer“ erstellt. Die Präsentation der Befragungsergebnisse erfolgte am 25. Februar im Rahmen des „9th Annual German Ship Finance Forum“ in Hamburg.
Der Hamburger Hafen erhält von den befragten Schifffahrtsunternehmen, wie bereits 2007, auch in der aktuellen Befragung die beste Gesamtbewertung. Hamburg positioniert sich vor Rotterdam und Antwerpen mit dem sehr guten Durchschnittswert von 1,84 auf Platz 1 unter den großen acht nordeuropäischen Seehäfen. Für die internationalen Reeder punktet Ham-burg im Vergleich zu den anderen Häfen besonders durch ein sehr gutes Ladungsaufkom-men, eine hohe Abfertigungsqualität, eine schnelle Abfertigung und ein großes Angebot an logistischen Dienstleistungen. Die detaillierte Auswertung des Trendbarometers steht zum Download unter folgendem Link bereit: http://press.hypovereinsbank.de/cms/german/press/showdetail.html?id=9048
Hafen Hamburg Marketing Vorstand Claudia Roller freut sich über die positive Bewertung von Seiten der Reeder. „Bei den Reedern und unseren Hafenkunden sind die in den letzten Wochen durch die Behörden und die Hafenwirtschaft gegebenen Signale für die Umsetzung von wichtigen Hafen- und Infrastrukturinvestitionen sehr positiv aufgenommen worden. Die gemeinschaftlich zwischen Behörden und der Hafenwirtschaft initiierten Anstrengungen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Hafens, wie z.B. die Reduzierung des Hafengelds, ein angepasstes Rabattsystem und das Einfrieren der Lotskosten, helfen den Reedern in einer für die weltweite Schifffahrt schwierigen Zeit“, erläutert Roller.
Der in den vergangenen Monaten anziehende seeseitige Außenhandel, mit den für den Hamburger Hafen besonders wichtigen Fahrtgebieten China und Russland, bringt Hamburg wieder mehr Umschlag. So nahm der Seegüterumschlag im Januar 2010 im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von 3,1 Prozent auf 9,2 Millionen Tonnen zu. Erste Anzeichen einer Stabilisierung und Erholung sind auch die Anfang des Jahres gestarteten neuen Feeder- und Liniendienste. Signale über die sich auch die rund 165.000 Beschäftigten in der für Hamburg so relevanten Hafen- und Verkehrswirtschaft freuen dürfen.































