HCC Jahrespressekonferenz

Kreuzfahrthafen Hamburg weiter im Aufwind. Nach einem erfolgreichen Jahr 2009 rechnet das Hamburg Cruise Center mit einer Verdoppelung der Passagieranzahl innerhalb von zwei Jahren und erstmalig mit über 100 Anläufen für 2010.

Mit einer Passagieranzahl von 127.000 für das Jahr 2009 kann sich Hamburg als wachstumsstärkster Kreuzfahrthafen (+ 41,3 Prozent) im Vergleich zu den anderen deutschen Seehäfen behaupten. Für 2010 wird weiteres Wachstum prognostiziert.

Gerd Drossel, geschäftsführendes Vorstandsmitglied Hamburg Cruise Center e.V. (HCC), präsentierte heute auf der erstmalig stattfindenden Hamburg Cruise Center Jahrespressekonferenz das Ergebnis der Kreuzfahrtsaison 2009. „Mit einem Passagiervolumen von 126.839 verzeichnen wir das seither höchste Ergebnis in unserer bisherigen Entwicklung. Ebenso kann einen Zuwachs von 10 Prozent bezüglich der Calls im Vergleich zum Vorjahr festgestellt werden. Das Wachstumsplus der Passagierzahl von 41,3 Prozent für 2009 begründet sich durch die steigende Passagierkapazität pro Schiff“, erläuterte Drossel.

Highlights 2009 waren der 820. Hafengeburtstag mit insgesamt sechs Luxuslinern und die Schiffstaufe der „Mein Schiff“ am Hamburger Fischmarkt. Im August 2009 konnte der Liegeplatz in Altona offiziell eingeweiht werden und die spektakuläre Hafenkreuzfahrt zum 10jährigen Jubiläum der „Europa“ von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten rundete die Kreuzfahrtsaison 2009 ab.

„Für 2010 kündigen sich erneut viele maritime Höhepunkte an“, führte Drossel weiter aus und blickt positiv in die Zukunft. „Trotz der globalen Wirtschaftskrise wird die Kreuzfahrtindustrie aufgrund der hohen Konsumentenzufriedenheit und der stetig steigenden Angebote weiter wachsen. Für Hamburg sind derzeit über 100 Anläufe (110 Calls*) mit einem Passagiervolumen von über 200.000** anvisiert. Dies entspricht einem Wachstum von 57,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, verkündete Drossel zuversichtlich.

Standortmarketing als Kernelement des Wachstums

Zu den Stärken Hamburgs zählt das breitgefächerte Kundenportfolio. 17 Reedereien mit insgesamt 26 verschiedenen Kreuzfahrtschiffen haben sich bislang für 2010 angemeldet. „Dies gilt es in Zukunft noch weiter auszubauen, in dem die Vorteile des Kreuzfahrtstandortes Hamburg herausgestellt und durch intensives Marketing beworben werden. Hamburg ist vielseitig und hat sich in der internationalen Kreuzfahrtbranche einen Namen gemacht. Die Reedereien vertrauen auf die solide und professionelle Zusammenarbeit mit Werft, Terminalbetreiber und Zulieferern. Gleichzeitig schätzen die Kunden Hamburg als hervorragenden Start- und Zielhafen für ihre Kreuzfahrten. Touristische Attraktivität, die Möglichkeit von Vor- und Nachprogrammen, Infrastruktur und die gute Erreichbarkeit für die aus ganz Deutschland und Nachbarländern kommenden Gäste, sind ein besonderes Plus“ berichtete Drossel nicht ganz ohne Stolz. Knapp 94 Prozent der Schiffsanläufe entfallen auf einen TurnAround. Dies geht einher mit einem prozentualen Passagieranteil von 90,1 Prozent für 2009 (2008: 87,2 Prozent). Die citynahe Lage der Liegeplätze für Klein- und Großschiffe ist im Vergleich zu anderen Kreuzfahrtstandorten unschlagbar, hinzu kommt selbstverständlich Hamburgs Ruf als wachsende Metropole mit internationalem Flair. Die in Hamburg ansässigen Incoming-Agenturen konnten für 2009 feststellen, dass insgesamt auffällig weniger Touren bei Transitanläufen gebucht wurden, was für die steigende Beliebtheit der Hansestadt spricht. Im Durchschnitt buchten 45 Prozent einen Landausflug, von denen wiederum 88 Prozent eine Tour in Hamburg bevorzugten. Die 55 Prozent verbleibenden Einzelausflügler sind individuell auf Entdeckungstour in Hamburg gegangen.

Die große Mehrheit der am Standort Hamburg an- und abreisenden Passagiere stammt aus Deutschland. Der Anteil deutscher Passagiere für das Jahr 2009 bemisst sich auf 85 Prozent und ist somit auf dem Vorjahresniveau geblieben. Mit einem Anteil von 4,9 Prozent folgen englische Passagiere.

Der große prozentuale Anteil deutscher Passagiere begründet sich nicht zuletzt durch die starke Präsenz deutscher Kreuzfahrtanbieter am Standort Hamburg. AIDA fährt beispielsweise 2010 mit drei Schiffen ihrer Flotte insgesamt 43-mal ab/an Hamburg und wählt somit Hamburg als Heimathafen. Für 2010 rechnet die Industrie mit ca. 1,3 Millionen deutschen Hochseekreuzfahrern, was über einen Prozent der deutschen Bevölkerung ausmacht. In anderen Ländern liegt die Marktpenetration deutlich höher. Die USA steuern auf vier Prozent zu, England liegt bei drei Prozent. Der deutsche Markt befindet sich noch in der Entwicklung und verspricht somit zunehmendes Wachstum. Dadurch ergeben sich große Wachstumschancen für Hamburg. Allein die Metropolregion Hamburg zählt 4,2 Mio. Einwohner und generiert somit ein starkes potentielles Nachfragevolumen.

Drossel ist überzeugt, dass „die Metropole Hamburg und der Hafen darüber hinaus eine einzigartige Kulisse für maritime Events bieten” und freut sich “mittels jener kreuzfahrtbezogenen Veranstaltungen die Königinnen der Meere den „Seh“-leuten näherbringen und gleichzeitig den Tourismus in die Hansestadt fördern zu können”. Hamburg hat sich über die letzten Jahre als eine optimale Plattform für Kreuzfahrtveranstaltungen beweisen können. Die starke öffentliche und mediale Aufmerksamkeit ist im Vergleich zu anderen nordeuropäischen Häfen einzigartig.

Der Hamburg Cruise Center komplementiert seine Marketingstrategie für den Kreuzfahrtstandort Hamburg durch sein Engagement innerhalb der „Atlantic Alliance – Europe’s Prime Cruise Destinations“. Die „Atlantic Alliance“ ist ein Marketingprojekt, das vor zwei Jahren vom Hamburg Cruise Center initiiert wurde mit dem Ziel die Region entlang der atlantischen Westküste von Hamburg bis Lissabon als neues Kreuzfahrtgebiet bei den Reedereien zu bewerben. Mit dem Verständnis, dass jeder Hafen nur ein Teil des Produktes Kreuzfahrt ist und die Reedereien auf der Suche nach neuen Kreuzfahrtdestination sind, beteiligen sich heute bereits 17 Häfen an diesem Projekt. Die „Atlantic Alliance“ zeigt der Industrie eine neue Alternative zu den angestammten Destinationen, wie beispielsweise das Mittelmeer oder der Ostsee, auf. „Wir freuen uns, dass mit AIDA Cruises erstmalig eine Reederei das Konzept der „Atlantic Alliance – Europe’s Prime Cruise Destinations“ angenommen hat. Die „AIDAblu“ wird 2010 insgesamt neun Kreuzfahrten ab/an Hamburg entlang der atlantischen Westküste durchführen“, verkündete Drossel und ist überzeugt, „dass das Kreuzfahrtgebiet der „Atlantic Alliance“ starkes Potential hat, sich von einer bislang als Transitstrecke bekannte Region zu einer eigenen Destination zu entwickeln.“

Wertschöpfung der Kreuzfahrtpassagiere

Eine in 2009 in Auftrag gegebene Studie vom Hamburg Cruise Center hat die durch die Kreuzfahrtpassagiere am Standort Hamburg generierten Einnahmen für den Tourismus untersucht. Durchgeführt wurde diese Studie vom englischen Consulting Unternehmen G.P. Wild, das u.a. auch für den European Cruise Council tätig ist. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage liegen dem Verein erst seit zwei Tagen vor und konnten demnach noch nicht bis ins Detail ausgewertet werden. „Dennoch können wir soweit festhalten, dass 30 Prozent der Turnaroundgäste (2009: 114.162 Turnaroundgäste insgesamt) ein Vor- oder Nachprogramm in der Hansestadt absolviert haben und dabei im Durchschnitt 2,1 Nächte in Hamburg verbrachten. „Der Anteil derer, die vor oder nach der Kreuzfahrt einen Aufenthalt in der Hansestadt in Anspruch nehmen, gilt es weiter auszubauen. Der Verein sieht dies in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern als eine wesentliche Aufgabe“, betonte Drossel.

Hamburger Hafen investiert in seine Zukunft

Um weiteres Wachstum generieren zu können und somit auch Einnahmen für das touristische Gewerbe zu sichern, schafft Hamburg entsprechende Kapazitäten. Dr. Stefan Behn, Erster Vorstandsvorsitzende Hamburg Cruise Center e.V., erläuterte die derzeitigen Baumaßnahmen. „Im August 2009 konnte bereits der Liegeplatz in Altona erfolgreich eingeweiht werden. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Terminalhochbau, dessen Grundsteinlegung am 18. März erfolgen wird. Der Terminalhochbau, architektonisch abgestimmt mit dem Bezirk Altona und der Oberbaudirektion, wird die Perlenkette an der Elbe perfekt ergänzen. Der Terminal, entworfen vom Architektenbüro Renner Hainke Wirth, wird im Rahmen des vorgegebenen Budgets umgesetzt. Ergänzt wird der Terminalhochbau durch die von TEAM konstruierte Kronus-Passagierbrücke, die rechtzeitig zur Terminaleröffnung angeliefert wird. Der Cruise Center Altona wird somit das erste vollfunktionsfähige Kreuzfahrtterminal in Hamburg sein“. Behn freut sich, dass „Hamburg noch in diesem Jahr über insgesamt drei Großschiffsliegeplätze verfügen wird. Der Kreuzfahrtterminal am Edgar Engelhard-Kai in Hamburg-Altona ist für Schiffe mit einer Länge von bis zu 300 Metern ausgelegt.“

„Der Bau des Kreuzfahrtterminals mit Hotel in der HafenCity wird voraussichtlich Ende 2011 beginnen“, erläuterte Behn weiter. „Ein Hotelbetreiber steht zum jetzigen Zeitpunkt-aufgrund der derzeitigen internationalen Finanzkrise-noch nicht fest. Solange die Planung nicht auf den Mieter zugeschnitten werden kann, sind eine abschließende Planung und ein Baubeginn nicht möglich.“ Bis zur Fertigstellung des sich in der Planung befindlichen Cruise Center HafenCity können die Schiffe weiterhin mit den derzeitigen Terminals abgefertigt werden. Immerhin wurde Hamburg 2009 als Gewinner neben Häfen wie z.B. Monte Carlo und St. John’s auf Antigua in der Rubrik „Best Port Welcome“ ausgezeichnet. Bewertet wurden in dieser Rubrik u.a. die Eindrücke der in Hamburg ankommenden Passagiere in Bezug auf den Empfangsservice, Kommunikation, Freundlichkeit und Gepäckservice. Behn: „Diese Auszeichnung ist einerseits eine Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen Jahren sowie eine Bestätigung, dass sich Hamburg als Kreuzfahrthafen positioniert hat und andererseits eine Herausforderung für die kommenden Jahre."

Globaler Ansatz für die Nachhaltigkeit in der Kreuzfahrtindustrie

„Die Schiffsindustrie hat einen ersten Schritt unternommen und wird gemäß der seit Januar 2010 geltenden Schwefelrichtlinie der EU 93 Prozent weniger Schwefelgehalt im Treibstoff verwenden“, erläuterte Behn. Die Schifffahrt trägt so ihren Anteil zur qualitativen Verbesserung der Luft bei. Behn betonte, “dass auch die Kreuzfahrtindustrie sich mit dem Thema der Nachhaltigkeit intensiv beschäftigt. Reedereien, wie beispielsweise AIDA Cruises, erstellen eigens dazu Nachhaltigkeitsberichte und untermauern, dass die Entwicklung alternativer Kraftstoffe, bzw. die Umrüstung ihrer Schiffe die wichtigste und bedeutsamste Herausforderung für die Zukunft ist.“ „Unter dem Gesichtspunkt der standortspezifischen Nachteile sollten keine Einzellösungen angestrebt werden. Nicht nur nationale Reeder und deutsche Seehäfen stehen vor dieser Herausforderung. Daher ist hier zumindest ein europäischer, besser noch ein globaler Ansatz zu wünschen“, verdeutlichte Behn. „Wir begrüßen, dass die Stadt Hamburg das Ziel verfolgt, eine Allianz von europäischen Kreuzfahrtstädten zu bilden, die sich gemeinsam für eine umweltfreundliche, einheitliche Lösung in den Häfen einsetzen“, so Behn weiter.

Um genau diesem Ziel näherzukommen, wird es erstmalig in diesem Jahr einen internationalen maritimen Umweltgipfel in Hamburg parallel zur SMM geben. Zwei Tage lang (vom 7. bis 8. September) werden Branchenexperten aus aller Welt auf dem „global maritime environmental congress (gmec)“ über Entwicklungen diskutieren, Ergebnisse präsentieren und einen neuen Kurs in Richtung nachhaltige ökologische Schifffahrt setzen. Schirmherrin der künftig regelmäßig stattfindenden Veranstaltung ist Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dabei ist auch Micky Arison, Vorstandsvorsitzender der Carnival Corporation, des größten Kreuzfahrtunternehmens der Welt, der auch den Vorsitz der GMEC übernimmt.

Hamburg – das Kompetenzzentrum der Kreuzfahrtindustrie im Norden

„Das Wertschöpfungspotential der Kreuzfahrtindustrie am Standort Hamburg ergibt sich nicht nur aus dem Tourismus, sondern ebenso auch aus den in Hamburg entlang der Wertschöpfungskette angesiedelten Unternehmen“, verdeutlichte Behn. Immerhin ist Hamburg unter anderem Sitz von vier Kreuzfahrtreedereien. Dazu zählen Delphin Kreuzfahrten GmbH, Hapag-Lloyd Kreuzfahrten GmbH, Sea Cloud Cruises GmbH und TUI Cruises GmbH. Darüber hinaus handelt es sich, neben der maritimen Industrie und dem touristischen Gewerbe, auch um Firmen der IT-Branche, der Floristik, der Distribution, der Logistik oder der Unterhaltung sowie des Hotelmanagements für Kreuzfahrtschiffe. Kaum eine andere Stadt kann diese stark ausgeprägte Kombination aus Kreuzfahrtanläufen und Kreuzfahrtindustrie, die sich zusätzlich gegenseitig befruchten, aufweisen. Die wirtschaftliche Bedeutung der Kreuzfahrtindustrie in Hamburg stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit, der Medien und Politik zu rücken, sieht der Verein neben dem Standortmarketing ebenso als eine zentrale Aufgabe.

Allein in Deutschland konnten 2008 insgesamt 41.560 Arbeitsplätze durch die Kreuzfahrtindustrie direkt und indirekt generiert werden (Quelle: G.P.Wild, „Contribution of Cruise Tourism to the Economics of Europe 2008, Country Report Gemany“). Dies entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bedingt durch das anhaltende Wachstum der Branche kann auch in Hamburg mit einer Zunahme der Arbeitsplätze für die Zukunft gerechnet werden. Diese gilt es am Standort Hamburg zu sichern und weiter auszubauen.

 

Zum bisherigen Erfolg am Standort Hamburg haben viele Beteiligte beigetragen. Nun gilt es sich zu wappnen für die Herausforderungen der Zukunft. Der Verein kündigt für dieses Jahr eine verstärkte Vereinsarbeit und intensivere Kundenakquisition an. Auftakt der diesjährigen Kundenakquisition wird der Besuch der Cruise Shipping Miami vom 15. bis zum 18. März sein, die größte Kreuzfahrtmesse der Welt. Zuvor erfolgt eine Teilnahme an der ITB, wo am 12.März der Tag auf dem Hamburg Tourismus GmbH-Gemeinschaftsstand ganz im Sinne der Kreuzfahrt steht.

 

Allein in den ersten zwei Monaten konnten bereits fünf neue Mitglieder geworben werden. Dazu zählt u.a. auch das Unternehmen SeeLive Tivoli Entertainment & Consulting GmbH, welches der Hamburg Cruise Center als 50.Mitglied begrüßen konnte. Anlass genug, um in den Räumlichkeiten der Entertainment-Schule die erstmalig stattfindende Pressekonferenz abzuhalten.

Die Nähe zum Produkt fördert die Kreativität

Die SeeLive Tivoli Entertainment & Consulting GmbH ist ein Joint Venture des Schmidts Tivoli Theaters und der Reederei AIDA Cruises. Die Entertainment-Verantwortlichen teilen sich das Hamburger Bürogebäude in der Seilerstraße. In der historischen Volksschule auf St. Pauli wird das Enter- und Infotainment für die Schiffe der AIDA Flotte entwickelt, koordiniert und realisiert. Dazu gehören hochwertige Abendshows mit Live-Gesang, mitreißende Poolspots, Solisten-Abende und Live-Bands. Aber auch abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten für Kids und Teens, sowie professionelle Bordmedien, wie die tägliche Bordzeitung AIDA Heute, AIDA TV und digitale Informationssysteme wie iTV und Scala Infochannel werden hier geplant und umgesetzt.

Die Geschäftsführung Norbert Aust verdeutlichte die Vorteilhaftigkeit der in Hamburg angesiedelten lokalen Kreuzfahrtindustrie. „Die Produktnähe fördert die Kreativität. Hamburger Unternehmen sollten realisieren, was für ein interessanter Wirtschaftszweig direkt vor der Tür angesiedelt ist und sich fragen, wie daran zu partizipieren sei. Das Potential ist für viele erst noch zu erkennen“, so Aust über das maritime Cluster Kreuzfahrt am Standort Hamburg.