Zentraleuropa verfügt über ein dichtes Netzwerk von Binnenhäfen, die komplexe logistische Dienstleistungen anbieten. Viele von ihnen sind Partner des Seehafens Hamburg und ein integraler Bestandteil der Transportketten im Seehafenhinterlandverkehr. Die meisten Standorte sind trimodal angebunden und wickeln sowohl Massengut- wie auch Stückgut-, Container- und Schwerlastverkehre ab.
Über die Elbe und die angeschlossenen Kanäle sind stromaufwärts die Wirtschaftsregionen Berlin/Brandenburg, Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg sowie das Sachsendreieck fest an den Hamburger Hafen angebunden. Auch nach Nordböhmen bestehen regelmäßige Binnenschiffsverkehre. Über den Mittellandkanal ist zudem der Anschluss an das Ruhrgebiet und die Binnenhäfen an Rhein, Main, Mosel und Neckar gegeben. So verkehrt beispielsweise 14-tägig eine Schwergutlinie zwischen Mannheim und Hamburg.
Gerade für die Bewältigung der mittelfristig erwarteten Zuwächse im Containerverkehr, die verstärkt als kombinierte Verkehre organisiert werden, bieten sich Binnenhäfen als leistungsfähige Konsolidierungspunkte im Hinterland an. Sie verfügen über ein hohes Entwicklungspotenzial, um in Verbindung mit dem ökologischen Verkehrsträgern Binnenschiff und Bahn eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Gestaltung des Seehafenhinterlandverkehrs zu spielen.


















































