Hafengeburtstag

825. Hafengeburtstag Hamburg

Hamburg macht die Leinen los für den 825. HAFENGEBURTSTAG HAMBURGHamburg macht die Leinen los für den 825. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG

Auf dieser Seite finden Sie umfangreiche Informationen zum dem weltweit größten Hafenfest. Bis zum offiziellen Start am 9. Mai werden hier ständig Informationen aktualisiert und erweitert.

Falls Sie am Hafengeburtstag selbst nicht teilnehmen können, werden Sie hier mit aktuellen Bildern und anderen Infos versorgt.

Betriebe im Hamburger Hafen hautnah erleben!Betriebe im Hamburger Hafen hautnah erleben!

Bereits zum dritten Mal öffnen ausgewählte Unternehmen der Hamburger Hafenwirtschaft anlässlich des HAFENGEBURTSTAGES HAMBURG ihre Türen und geben einen Einblick in die Abläufe des Universalhafens. „Die Hafenwirtschaft für Jedermann erlebbar machen“ dieses Motto der Hafenbetriebe wird auch in diesem Jahr wieder durch das von Hafen Hamburg Marketing e.V.  angebotene Programm umgesetzt.   Die Hafenbetriebe freuen sich auf Sie!

 
Tour 1 a/b

HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) und Hafenmuseum


Tour 2

EUROGATE Container Terminal Hamburg und Hafenmuseum


Tour 3

BUSS Hansa Terminal und Hafenmuseum


Tour 4

Kalikai und ma-co

 


Ein- oder AuslaufparadeEin- oder Auslaufparade

Segler

Mitsegeln auf der DAR MLODZIEZY
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HalbtagestörnHalbtagestörn

Alexander von Humboldt II

Mitsegeln auf dem Großseglerneubau Alexander von Humboldt II
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Der Hamburger Hafen wird 825 Gäste aus aller Welt feiern HAFENGEBURTSTAG HAMBURG

im maritimen Herzen der Hansestadt

  • Veranstaltungsgelände wird im Jubiläumsjahr erweitert
  • Besucher können Tradition und Moderne der Seeschifffahrt hautnah erleben

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Programm

 Programm zum Hafengeburtstag

 Hafenplan mit Veranstaltungsorten zum Hafengeburtstag

Parkmöglichkeiten

Barkassen

HafenrundfahrtBarkassenplätze, wir haben alle Barkassenunternehmen in unserem Branchenbuch weiterlesen...

 

Öffentliche Verkehrsmittel

  • S-Bahn-Station Landungsbrücken
  • U 3 Landungsbrücken
  • per Bus-Linie, weitere Information unter www.hvv.de

 

Hamburger Hafengeburtstag

St. Pauli Landungsbrücken
 Hamburg






Der Überlieferung nach geht der Geburtstag des Hamburger Hafens auf den 7. Mai 1189 zurück. Jedes Jahr Anfang Mai lädt nun die Hansestadt ein Wochenende lang zum größten Hafenfest der Welt ein. Diese nehmen über eine Million Besucher gern und freudig an.

Zu Land, zu Wasser und in der Luft werden viele Attraktionen in unvergleichlichem Ambiente geboten. Besondere Highlights sind die Ein- und Auslaufparade und das jährlich stattfindende Schlepperballett.

Die Festmeile erstreckt sich vom Fischmarkt über die Landungsbrücken bis hin in die neue HafenCity.

Der 825. Hafengeburtstag wird vom 9. bis 11. Mai 2014 gefeiert.

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Hafengeburtstag

Geschichte: 

 

Im 9. Jahrhundert wird das erste Mal ein kleiner Hafen mit einem 120 Meter langen Holzanleger erwähnt, von dem aus die 200-Einwohner-Stadt Hamburg Fernhandel betrieb.

Vom Freibrief über die Hanse zum größten deutschen Seehafen

Erzbischoff Adaldag verlieh den Hamburgern 937 das Marktrecht. Zeitgleich erfolgte der Wiederaufbau der rund 100 Jahre zuvor von dänischen Wikingern zerstörten Hammaburg.

Bereits im Jahr 1188 existierten erste Hafenanlagen am Nikolaifleet. Doch die offizielle Geburtsstunde des Hamburger Hafens ist der 7. Mai 1189. Kaiser Friedrich Barbarossa sicherte den Hamburgern in einem Freibrief Privilegien wie die zollfreie Fahrt auf der Unterelbe bis zur Nordsee und das Marktrecht zu.

Städtebund Hanse

Der nächste entscheidende Meilenstein in der Hafengeschichte war der Beitritt Hamburgs zur Hanse im Jahr 1321. Die Hanse war die bedeutendste wirtschaftliche Vereinigung des Früh- und Hochmittelalters mit den Grundsätzen des "gemenen kopmans".

Hamburg nahm in diesem Städtebund eine Sonderstellung ein und orientierte seine Handelsaktivitäten nicht in Richtung Osten oder nordische Länder, sondern aufgrund der geografischen Lage Richtung Westen in den Nordseeraum. So verschaffte sich die Stadt Privilegien in England und Flandern und gründete Handelsniederlassungen in London, Brügge, Amsterdam, im skandinavischen Norden und im deutschen Hinterland.

Störtebeker & Co.

Ein großes Problem war die Seeräuberei mit deren bekanntestem Vertreter Klaus Störtebeker, der am 20. Oktober 1400 auf dem Grasbrook enthauptet wurde. Zu dieser Zeit gab es noch keine deutsche Seemacht. Die Hamburger rüsteten sich gegen Seeräuber mit so genannten Konvoischiffen, die der Hamburger Flagge unter Admiral Karpfanger auf See den ausreichenden Respekt verschafften.

Wachsende Handelsstadt

Aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage stieg die Einwohnerzahl schnell von 8.000 im Jahr 1375 auf 16.000 im Jahr 1450. Die Entdeckung Amerikas Ende des 15. Jahrhunderts gab dem Hamburger Außenhandel und damit dem Hamburger Hafen weiteren Auftrieb. Die Handelsgebiete in der Ostsee verloren ihre Vormachtstellung. Die Randstaaten des Atlantiks gewannen an Bedeutung, wovon auch Hamburg profitierte. Gegen die hansischen Grundsätze ging Hamburg enge Wirtschaftbeziehungen mit dem Ausland ein.

Dänischer Konkurrenzhafen Altona

Eine starke nachbarschaftliche Konkurrenz bekam der Hamburger Hafen allerdings, als das dänische Altona im Jahr 1664 Stadtrecht erlangte. Zweihundert Jahre lang wurde Altona nun zum Spielball gesamtdänischer Interessen. Der Altonaer Hafen erlebte Mitte des 18. Jahrhunderts einen gewaltigen Aufschwung. Es gab dort drei Großschiffwerften sowie viele Reepschlägereien, Segelmachereien und Ankerschmieden. Die Verhängung der Kontinentalsperre von Napoleon gegen England im Jahr 1806 traf den Hamburger Hafen erneut und führte auch zur Abwanderungen von Hamburger Firmen in das dänische Altona, für das die Sperre erst 1807 galt.

Einflüsse von Columbus und Napoleon

Der Handel mit Amerika begann 1782. Die "Elise Katharina" fuhr als erstes hamburgisches Schiff 1783 über den Atlantik nach Charleston und Philadelphia. 1788 waren bereits 150 Schiffe im Hamburger Hafen beheimatet. Die Zahl stieg 1799 innerhalb von elf Jahren auf 280 Schiffe. Es folgte der Einbruch nach der Kontinentalsperre 1806. Erst nach der Befreiung 1814 konnte der Hafen wieder aufgebaut werden. 1816 kam das erste Dampfschiff, die britische "Lady of the Lake" in den Hamburger Hafen. Ab 1850 fehlte die Hamburger Flagge auf keinem Ozean der Welt!

Planung des modernen Hafens

1862 wurde die Frage Dock- oder Tidehafen zugunsten des Tidehafens entschieden und Wasserbaudirektor Johannes Dalmann begann mit der Planung eines modernen Hafens. Die Erweiterung des alten Hafens um 1840 (Sandtorhafen) und des Niederhafens 1855 genügte nicht mehr. Darum baute Dalmann 1866 an beiden Ufern der Elbe Kaianlagen und Schuppen und wurde zum Schöpfer der Norderelbe. 1872 fand die erste Umladung vom Schiff auf die Bahn am Kaiserkai statt. Die bekannte Werft Blohm + Voss, die kürzlich ihr 125-jähriges Jubiläum feierte, hatte ihre Geburtsstunde in dieser Zeit, im Jahr 1877.

Freihafen und Speicherstadt

Von 1881 bis 1888 entstanden der Freihafen und die Speicherstadt, bis heute der größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt. Bismarck drängte die Hamburger 1881, sich dem deutschen Zollverein anzuschließen. Nur ein Stück Zollausland durfte Hamburg behalten, den Freihafen mit der Speicherstadt. Langes, unverzolltes Lagern sowie zollfreies Umschlagen ausländischer Ware war weiterhin möglich. Erst am 1.1.2003 wurde das Gebiet um die Speicherstadt im Rahmen der Planungen der HafenCity aus der Freihandelszone herausgenommen, eine 114-jährige Tradition ging damit zu Ende.

Der Hafen um die Jahrhundertwende

Mit dem Bau der St. Pauli Landungsbrücken wurde 1840 begonnen, 1910 war die Einweihungsfeier. Nach der völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden sie im modernen Stil wieder aufgebaut. 1911 folgte die Eröffnung des St. Pauli Elbtunnels.

Im Jahr 1913 wurde Hamburg zur Millionenstadt, der Hafen war der bedeutendste des Kontinents und nach London und New York der drittgrößte der Welt. Der 2.Weltkrieg brachte auch einen großen Rückschlag für den Hafen: 80 Prozent der Hafenanlagen wurden zerstört.

Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg

Der Wiederaufbau des Hafens als wirtschaftliche Lebensader der Freien und Hansestadt ging nach dem Krieg zügig voran, denn Hamburgs Wirtschaft und Wohlstand war schon immer vom Hafen abhängig. Bereits 1953 hatte die Stadt 115 Millionen Euro in den Hafen investiert. 1955 war das Jahresumschlagvolumen der Vorkriegszeit aufgeholt. Ein neues Gesetz verkündete Strafen bei der Verschmutzung des Hafens durch die Schifffahrt.

1967 begann dann das, was als Industrialisierung des Seeverkehrs bezeichnet wird: Das Container-Zeitalter im Hafen. Heute werden schon knapp 70 Prozent der gesamten Güter im Hafen in den genormten Boxen umgeschlagen. Durch die Einweihung der Köhlbrandbrücke im Jahr 1974 wurde der östliche mit dem westlichen Teil des Hafens verbunden. Im selben Jahr wurde der neue Elbtunnel mit drei Röhren in Betrieb genommen.

Welthafen Hamburg

Der Hafen feierte 1989 seinen 800. Geburtstag und ist heute mit 140 Millionen Tonnen Gesamtumschlag nicht nur der größte deutsche Seehafen, sondern mit mehr als 9 Millionen TEU Containerumschlag (20 Fuß-Standardcontainer) auch einer der größten Containerhäfen weltweit! Im Jahr 2002 wurde das derzeit modernste Containerterminal der Welt, das Container Terminal Altenwerder (CTA), in Betrieb genommen.

Projekt HafenCity

Zwischen Kehrwiederspitze und Elbbrücken wird heute an dem Projekt HafenCity gearbeitet, einem der größten Stadtentwicklungsprojekte in Europa auf einer Fläche von 160 Hektar. In dem neuen Stadtteil mit maritimem Flair entstehen etliche Firmensitze, rund 5.500 Wohnungen und 40.000 Arbeitsplätze. Ein neues Kreuzfahrt-Terminal soll Hamburg auch für Kreuzfahrer noch attraktiver machen.

 

Segelschulschiff Mir zu Gast beim Hafengeburtstag
Schlepperballett
Polnisches Segelschulschiff Dar Mlodziezy

Fotostrecke