Hafen Hamburg Gemeinschaftsstand auf der Intermodal 2008 in Hamburg
Vom 2. bis 4. Dezember 2008 treffen sich im Hamburger Konferenz- und Messezentrum die Experten und Dienstleister des intermodalen Güterverkehrs auf der Intermodal 2008.
Deutschlands größter Hafen ist diesjähriger Gastgeber der Ausstellung und Konferenz „Intermodal 2008“. Vom 2. bis 4. Dezember 2008 treffen sich im Hamburger Konferenz- und Messezentrum die Experten und Dienstleister des intermodalen Güterverkehrs.
Mit dabei ist auch der Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM). Der Hafen Hamburg Gemeinschaftsstand mit der Kennzeichnung C48 befindet sich in der zentralen Ausstellungshalle A1. Die auf dem Gemeinschaftsstand vertretenen Unternehmen präsentieren u.a. Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Containerhandel, -spezialbau und -Leasing sowie für den Gütertransport und Container- und Chassis-Sonderanfertigung. Zu den ausstellenden Unternehmen gehören: UES Intermodal AG, CONICAL GmbH, HPA Hamburg Port Authority, POLZUG Intermodal GmbH und TFG Transfracht GmbH & Co. KG.
Deutschlands größter Universalhafen ist im intermodalen Verkehr für weiteres Containerwachstum gerüstet
Mit einem Seegüterumschlag von rund 142 Millionen Tonnen und rund 10 Millionen umgeschlagener Container (TEU) rechnet der Hafen Hamburg auch im Jahr 2008 mit einem guten Gesamtergebnis. Europas zweitgrößter Containerhafen weist eine Containerisierungsrate von über 97 Prozent auf. In Hamburg dominiert der Container den Stückgutumschlag so deutlich wie in keinem anderen nordeuropäischen Seehafen.
Von 100 im Hamburger Hafen abgefertigten Containern werden im Durchschnitt 10 im Hafen be- oder entladen, 15 Container haben ihren Ursprungs- bzw. Bestimmungsort in der Wirtschaftsregion Hamburg, 30 werden überwiegend per Feederverkehr in den benachbarten Ostseeraum transportiert und 45 in das deutsche und europäische Binnenland, davon die Mehrzahl mit LKW und Eisenbahn.
Der Gütertransport wird im näheren Entfernungsbereich bis 150 km vom LKW dominiert. Bei Transporten über größere Entfernungen liegt der Anteil des Seetransits (Feederschiff) bei 42 Prozent, gefolgt vom Bahnverkehr mit 30 Prozent und LKW mit 28 Prozent. Neben dem Transport von Containern werden auf der Schiene vor allem Massengüter wie Kohle, Erze, flüssige Ladung und Getreide transportiert. Aber auch massenhafte Stückgüter wie beispielsweise Papier, Zellulose und Stahlprodukte laufen über die Schiene.
Die von und nach dem Hamburger Hafen angebotenen Containerzüge zeichnen sich durch ihre fahrplanmäßige Abwicklung, hohe Frequenz, Zuverlässigkeit und Sicherheit aus. Zu den Operateuren zählen inzwischen über 50 verschiedene Anbieter, darunter auch Unternehmen mit Beteiligung der Hamburger Hafenwirtschaft. Zu diesen zählen unter anderem Baltic-Train, boxXpress, Metrans, Polzug oder Transfracht International (TFG). Container, die am Wochenende im Hamburger Hafen gelöscht werden, erreichen im Nachtsprung auf schnellstem Weg ihr Empfangsziel gleich am Wochenanfang. Zieht man vom Gesamtumschlag den Seetransit und die Güter des Wirtschaftsraumes Hamburg ab, so liegt der Anteil der Eisenbahn am Hinterlandverkehr bei über 50 Prozent.
In den 1990er Jahren starteten die ersten Containerverkehre per Binnenschiff auf den verschiedenen Wasserstraßen, die den Hamburger Hafen mit Nord- und Ostdeutschland sowie der Tschechischen Republik verbinden. Seitdem konnten die angebotenen Relationen und die transportierten Mengen durch den Ausbau der Binnenterminals und die Modernisierung der Schiffsflotte kontinuierlich ausgeweitet werden. Mittlerweile verbinden Container-Liniendienste durch 17 regelmäßige wöchentliche Abfahrten zahlreiche Binnenhäfen an Elbe und Mittellandkanal mit Deutschlands Tor zur Welt. Im Binnenschiff als besonders umweltfreundlichem und zuverlässigem Verkehrsträger wird für die Zukunft ein großes Potenzial zum Abtransport der erwarteten Zuwächse im Hafenumschlag gesehen.























