SCI und MSC mit sieben Schiffen im ISES zwischen Hamburg und dem indischen Subkontinent

Die Shipping Corporation of India (SCI) und die Schweizer Reederei Mediterranean Shipping Company (MSC) mit Sitz in Genf arbeiten im wöchentlichen Liniendienst zwischen Nordeuropa und dem indischen Subkontinent (ISES) zusammen.

Am 12. Juni 2009 besuchte der Neubau HS DEBUSSY als erstes Schiff des neuen Gemeinschaftsdienstes den Hamburger Hafen. Der auf der Chengxi-Werft Shanghai gebaute Containerfrachter der Hamburger Reederei Hansa Treuhand ist 231 Meter lang, 32,2 Meter breit und hat eine Stellplatzkapazität von 3.530 TEU sowie 400 Kühlcontaineranschlüsse.

Im ISES werden derzeit insgesamt sieben Einheiten mit Stellplatzkapazitäten von 3.400 bis 5.100 Standardcontainern (TEU) beschäftigt. Neben den Charter-Einheiten HS DEBUSSY und SCI KOLKATA (ex ER SYDNEY) bringt SCI die im Eigentum befindlichen Neubauten SCI CHENNAI und SCI MUMBAI in den Dienst ein. MSC ergänzt diesen mit den Schiffen BELLAVIA und OCTAVIA sowie der MSC ANTWERP.

Von Hamburg aus läuft die HS DEBUSSY die Häfen Rotterdam, Felixstowe, Port Said, Jeddah, Colombo, Mumbai-Nhava Sheva und Mundra an, bevor sie sich wieder auf den Weg über Salalah, Port Said und Barcelona in die Hansestadt macht. Die Rundreise dauert 49 Tage.

Zwischen dem Hamburger Hafen und den Fahrtgebieten Indien / Pakistan sowie Mittlerer Osten (Rotes Meer / Persischer Golf) wurden im Jahr 2008 etwa 282.000 TEU bzw. 300.000 TEU umgeschlagen. Das sind insgesamt etwa 6 Prozent der in Hamburg umgeschlagenen Containerladung.