Kaffee - Größter Importhafen
Kaffee - Größter Importhafen
Der Hamburger Hafen ist der größte europäischer Importhafen für Rohkaffee und gilt als Drehscheibe für den deutschen, skandinavischen und osteuropäischen Markt. Zu den Kunden gehören traditionell Röster, die ihre Kaffees zur direkten Belieferung ihrer Produktion benötigen, zudem alle Händler, die sowohl Kaffee für die Röster als auch für die relevanten Börsen bereithalten. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Arabica (Hochlandkaffee) und Robusta: Während der deutsche Markt immer noch ein sehr starker Absatzmarkt für gute Arabicas ist, handelt es sich zum Beispiel in Frankreich um einen kompletten Robustamarkt. Diese Europa- und weltweiten Unterschiede sorgen für besondere Herausforderungen bei der Produktion von Kaffees für verschiedene Märkte.
Der Kaffeehandel hat in Hamburg eine lange Tradition. Anfang des 17. Jahrhunderts trafen erstmals Kaffebohnen aus den arabischen Ländern im Hafen ein. Was nicht zuletzt den Ausschlag dafür gab, die „Speicherstadt“ zum Ende des 19. Jahrhunderts zu erbauen. Die Lagerhäuser in der Speicherstadt boten dafür gleichmäßige klimatische Bedingungen.


































