Feederverkehre

Feederverkehre

Robert
Robert

Großschiffe, die im Interkontinentalverkehr ("Deep Sea"-Verkehr) eingesetzt werden, laufen nur Häfen an, die ein ausreichendes Ladungsaufkommen aufbieten können. 

Häfen, die nur ein geringes Ladungsaufkommen generieren oder abseits der Hauptfahrtrouten liegen, werden meist im Zubringerverkehr (=Feederverkehr) bedient. Dazu werden kleinere Containerschiffe mit an das jeweilige Fahrtgebiet angepassten Kapazitäten eingesetzt.

Wichtige europäische Fahrtgebiete, die überwiegend mit Feederschiffen bedient werden, sind die Ostsee, die britischen Inseln, das Schwarze Meer und weite Teile der Mittelmeerküste. Der Verkehr in und aus der Ostsee ist der größte und am schnellsten wachsende Feedermarkt in Nordeuropa. Eingesetzt werden hier Containerschiffe mit Tragfähigkeiten von 300 bis 1.700 TEU. Wegen seiner Lage am Ausgang des Nord-Ostsee-Kanals (Kiel-Kanal) wird Hamburg auch als der westlichste Ostseehafen bezeichnet.

Hamburg ist zusammen mit Rotterdam der wichtigste nordeuropäische Transshipment-Knoten, für die Ostseeverkehre sogar mit großem Abstand der wichtigste. Neben einzelnen Feederverkehren mit der deutschen Küste und den Britischen Inseln operieren die Feederlinien von Hamburg aus fast ausschließlich im Transitverkehr mit der Ostseeregion.

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