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Starker Export des Hamburger Hafens sorgt für Wachstum im ersten Halbjahr 2012

Der Hamburger Hafen erreicht in den ersten sechs Monaten 2012 einen Gesamtumschlag von 65,8 Millionen Tonnen (+ 2,7 Prozent). Der im Universalhafen Hamburg mit 45 Millionen Tonnen dominierende Containerumschlag kommt mit einem Umschlagergebnis von 4,4 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) auf ein Plus von 1,9 Prozent. Für das verhältnismäßig geringe Wachstum sorgt das Umschlagergebnis im Bereich der Leercontainer, wohingegen der Umschlag beladener Container mit 3,8 Millionen TEU ein Plus von 4,7 Prozent erreicht.

Kontrollverfahren von tierseuchen- und lebensmittelrechtlich relevanten Sendungen aus Drittländern im Hamburger Hafen ab dem 01.01.2013

Zunächst soll darauf hingewiesen werden, dass die Kontrollvorschriften in diesem Bereich unbeschadet
des zollrechtlichen Status des Hafens (Seezoll- oder Freizonenhafen) zu vollziehen
sind. Daher hat die Auflösung der Freizone keine unmittelbaren Auswirkungen auf die lebensmittel-
und tierseuchenrechtlichen Kontrollen. Allerdings sind insbesondere die veterinärrechtlichen
Ein- und Durchfuhrvorschriften sehr eng an das Zollrecht geknüpft, wodurch es zu verfahrenstechnischen
Änderungen bei Übergang in einen Seezollhafen kommen wird.

Kooperation statt Konkurrenz

100 Teilnehmer aus Hafenwirtschaft, Logistik-, Pharma- und Chemiebranche diskutierten beim 4. See-Hafen-Kongress in Hamburg über die Zukunft der Küstenregion, Anforderungen der Chemiebranche an die Seehäfen und notwendige Maßnahmen für eine effiziente Hinterlandanbindung

HHLA und Deutsche Bahn strukturieren ihre Intermodalbeteiligungen neu

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und die Deutsche Bahn (DB) ordnen die Anteile an ihren Gesellschaften für den Containertransport auf der Schiene neu. Dabei übernimmt die HHLA die Anteile der DB an den Intermodalgesellschaften Polzug (33,3 Prozent) und Metrans (35 Prozent). Im Gegenzug geht die bisherige 50 Prozent-Beteiligung der HHLA an der TFG Transfracht auf die DB über.

Anforderungen der Chemie- und Pharmabranche an den Hamburger Hafen – Ein Hauptthema auf dem 4. See-Hafen-Kongress am 25. und 26. April in Hamburg

Von den insgesamt 132,2 Millionen Tonnen Seegüter, die 2011 im Hamburger Hafen über die Kaikanten gingen, entfielen rund 15,4 Millionen Tonnen auf den Gefahrgutumschlag. Hinzu kommen jährlich mehr als 10 Millionen Tonnen an chemischen Grundstoffen und chemischen Erzeugnissen. „Die Chemie ist einer der großen Industriezweige in Deutschland, eine klassische Grundindustrie, die in andere Bereiche, wie den Maschinenbau oder die Lebensmittelindustrie, hinein liefert“, sagt Ulf Inzelmann, Geschäftsführer der UMCO Umwelt Consult GmbH.

Bundesland Niedersachsen stimmt Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe zu

Mit dem am Dienstag, den 3. April 2012, erfolgten Beschluss des niedersächsischen Kabinetts liegen nunmehr die erforderlichen Zustimmungen der Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen zur Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe vor. Frank Horch, Senator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Es war richtig, sich die Zeit für einen fairen Ausgleich der unterschiedlichen Interessen zu nehmen.

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