Hafen Hamburg Marketing präsentiert auch 2012 die Leistungsstärke des Hamburger Hafens auf 136 Seiten in dem neu erschienenen Hafen Hamburg Handbuch. Die aktuelle Ausgabe vermittelt Geschäftspartnern und Freunden des Hamburger Hafens in deutscher sowie englischer Sprache interessante und nützliche Inhalte zur Vielfalt und Leistungsfähigkeit der überwiegend mittelständisch aufgestellten Hamburger Seehafenverkehrswirtschaft und der Partnerhäfen in der Region.
Der Hamburger Hafen erreicht in den ersten drei Monaten 2012 einen Gesamtumschlag von 32,6 Millionen Tonnen (+ 3,8 Prozent). Der im Universalhafen Hamburg dominierende Containerumschlag kommt mit einem Umschlagergebnis von 2,2 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) auf ein Plus von 5,2 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2011.
Die Mengen im Containerumschlag zwischen dem Hamburger Hafen und Polen haben sich nach einer eher schwachen Phase in 2010 im letzten Jahr deutlich erholt. So stieg der Containerverkehr per Feeder-Schiff mit Polen um 33,3% (auf 238.000 TEU) und mit Osteuropa gesamt um 38,7% (auf 1,07 Millionen TEU). Da überrascht es nicht, dass die Feederverbindungen zwischen Hamburg und den polnischen Häfen in 2011 ebenfalls ausgebaut wurden. Insgesamt nahmen 2011 fünf neue Feederdienste ihren Verkehr zwischen Hamburg und Ostseehäfen auf.
Deutschlands größter Universalhafen erreicht 2011 im Seegüterumschlag ein Ergebnis von 132,2 Millionen Tonnen und damit ein Plus von 9,1 Prozent. Im Containerumschlag wurden 2011 insgesamt 9 Millionen TEU (20 Fuß-Standardcontainer) umgeschlagen. Das sind 1,12 Millionen TEU mehr als im Jahr 2010. Hamburg erreicht damit in 2011 das stärkste absolute Wachstum im Containerumschlag in der gesamten nordeuropäischen Hafenrange.
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Vom neuen polnischen Minister für Verkehr Slawomir Nowak erwartet der Repräsentant des Hamburger Hafens aus Warschau, Maciej Brzozowski, eine Neuorientierung in der polnischen Verkehrspolitik. Die bisherige Fokussierung auf den Ausbau und Neubau der Infrastruktur für den Straßenverkehr wird sich nach Einschätzung von Brzozowski auf den Ausbau und die Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur verändern.
Am 1.Dezember fand in St. Petersburg die 8. Internationale Konferenz „Freight.ru“ statt.
Konferenzthemen waren unter anderem die erwarteten Eisbedingungen im Hafen St. Petersburg, die Entwicklung der Hafenterminals von St.Petersburg, Ust-Luga, Bronka, die Ausbauprojekte europäischer Häfen sowie Planungen der Zollbehörden zur Einführung von IT-Systemen.